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Eine weitere GSP-Ausschreibung im Rahmen eines Finanzierungsleasingmodells gescheitert – Es fanden sich keine Interessenten für 50 einzelne Gasbusse

Quelle: eKapija Montag, 23.03.2026. 11:10
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Abbildung (FotoAleph Studio/shutterstock.com)Abbildung
Die Fahrzeugbeschaffung für GSP Beograd über Leasing ist offenbar kein geeignetes Beschaffungsmodell, da die Ausschreibungen des größten städtischen Verkehrsbetriebs, die auf diesem Modell basieren, seit Langem nicht erfolgreich abgeschlossen wurden. Dies bestätigt die Anfang März ausgeschriebene öffentliche Ausschreibung für den Kauf von 50 Gasbussen. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist hat kein Bieter ein Angebot eingereicht, wie die Gewerkschaften Centar und Sloga sowie die Gewerkschaft der Angestellten im öffentlichen Verkehr in Belgrad mitteilten.

Laut den Gewerkschaften haben sich europäische Finanzinstitute aufgrund der Risiken und unklaren Bedingungen dieses Verfahrens aus dem Prozess zurückgezogen. Die Gewerkschaften fügen hinzu, dass eine detaillierte Analyse der Ausschreibungsunterlagen ergeben habe, dass die Spezifikationen weitgehend auf Otokar zugeschnitten seien.

– Dieses Scheitern sollte allen Verantwortlichen im Beschaffungswesen eine Warnung sein. GSP Beograd benötigt dringend neue Fahrzeuge, um den Fahrplan einzuhalten, menschenwürdige Arbeitsbedingungen für die Fahrer und einen qualitativ hochwertigen öffentlichen Nahverkehr für Bürger zu gewährleisten. Wir dürfen keine Zeit mit fragwürdigen Beschaffungsmodellen verschwenden, die seriöse Partner ausschließen und den Wettbewerb einschränken, denn jeder derartige Versuch, eine Ausschreibung im vergangenen Jahr zu manipulieren, ist zum Scheitern verurteilt gewesen – so das Fazit von Ivan Banković, Präsident der Gewerkschaft Centar GSP Beograd.

Die Gewerkschaften appellierten an die GSP-Geschäftsleitung und die Stadtverwaltung, unverzüglich mit der Vorbereitung einer neuen, „inklusiven und vollständig transparenten“ Ausschreibung zu beginnen.

– Ziel muss ein echter Wettbewerb zwischen internationalen Herstellern sein, die GSP Busse zum bestmöglichen Preis anbieten – ohne Zwischenhändler und unnötige Belastungen des Haushalts. Die Bürger Belgrads verdienen Busse höchster Qualität zu realistischen Preisen, und die Mitarbeiter von GSP Beograd verdienen Sicherheit am Arbeitsplatz und einen stabilen Geschäftsbetrieb – betonte die Mitteilung.

Die Gewerkschaften kündigten außerdem an, in Kürze eine Initiative für die Stadtverordnetenversammlung und das Sekretariat für öffentlichen Verkehr vorzubereiten. Ziel ist eine einjährige Verschiebung der zehnjährigen Altersgrenze für Busse im öffentlichen Nahverkehr, die laut aktuellem Stadtbeschluss am 1. September 2026 in Kraft treten soll.

Zur Erinnerung: In der vergangenen Zeit wurden die Beschaffung von Einzel- und Gelenkfahrzeugen sowie der Kauf von 100 Straßenbahnen im letzten Jahr ausgesetzt. Auch die Ausschreibung für 85 Straßenbahnen wurde kürzlich gestoppt. Im Januar scheiterte die Ausschreibung für 150 Busse (70 Gelenk- und 80 Einzelbusse) für die GSP Beograd, da sich kein Bieter meldete. Die vor fast einem Jahr gestartete ursprüngliche Beschaffung von 300 Bussen (170 Einzel- und 130 Gelenkbusse) wurde zunächst mehrfach verschoben. Während des Ausschreibungsverfahrens wurde die Spezifikation der Fahrzeuge geändert. Schließlich erließ die Republikanische Kommission für den Schutz der Rechte bei öffentlichen Vergabeverfahren einen Beschluss, der Rechtswidrigkeiten feststellte, woraufhin das gesamte Verfahren ausgesetzt wurde.

Vor Kurzem wurde eine Ausschreibung für den Kauf von 50 Oberleitungsbussen im Rahmen eines Finanzierungsleasings gestartet. Angesichts all dieser Ereignisse stellt sich die Frage, ob diese Beschaffung ein ähnliches Schicksal erleiden wird. Die Antwort darauf dürfte bis Ende April feststehen.

D. A.
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