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Der schiefe Turm von Belgrad weicht um bis zu 1,20 Meter von seiner Achse ab – Die Kirche des Heiligen Antonius von Padua muss renoviert werden

Quelle: eKapija Dienstag, 20.01.2026. 10:30
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Die Kirche des Heiligen Antonius von Padua ist an ihrem Turm erkennbar (FotoPrint Screen/ Google Maps)<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class=">Die Kirche des Heiligen Antonius von Padua ist an ihrem Turm erkennbar</span></span>
Die St.-Antonius-Kirche in der Bregalnika-Straße in Belgrad ist fast ein Jahrhundert alt, und der Turm, an dem dieses katholische Gotteshaus erkennbar ist, ist aufgrund seiner zunehmenden Neigung erstmals ernsthaft bedroht.

Der Pfarrer der Kirche, Pater Ilija Alandjak, erklärte gegenüber eKapija, dass der Turm derzeit etwa 1,20 Meter aus der Achse geraten sei und sich seit März letzten Jahres um einige Millimeter mehr geneigt habe.

Er sagte, es bestehe große Angst vor einem Einsturz des Turms. Es gebe zwar einen Sanierungsplan der Belgrader Fakultät für Bauingenieurwesen, doch das Problem seien die erheblichen Kosten für diese Investition.

- Wir haben unser Problem der Stadt und dem Staat gemeldet und uns an das Bauministerium gewandt. Die Fachwelt hat das Problem erkannt, die Fakultät für Bauingenieurwesen hat einen kostspieligen Sanierungsplan erstellt, den wir nicht allein stemmen können - so Pater Ilija Alandjak.

Der Pfarrer erklärt, dass seine Gemeinde verpflichtet sei, die Neigung des Turms jährlich zu überwachen und die Kosten dafür tragen könne. Die Sanierung übersteige jedoch die regulären Instandhaltungskosten bei Weitem, weshalb man auf Unterstützung der Stadt oder des Ministeriums hoffe.

- Es ist sehr schwer abzuschätzen, wann die Sanierung beginnen kann. Die kontaktierten Behörden versicherten uns, ihr Möglichstes zu tun, doch die Zeit drängt und wir leben in ständiger Sorge. Es besteht die Gefahr eines Einsturzes, und da sich in der Umgebung viele Wohnhäuser befinden, besteht auch für die Bewohner ein Risiko. Es geht also nicht nur um materielle Schäden - so Alandjak.

Die Stabilität des Turms wird zudem durch den ständigen Bau von Wohn- und Geschäftsgebäuden in unmittelbarer Nähe erheblich beeinträchtigt. Das neueste Gebäude, das derzeit errichtet wird, soll sogar 15 Stockwerke hoch sein!

Lage der Kirche in der Bregalnička-Straße (FotoPrint Screen/ Google Maps)<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class=">Lage der Kirche in der Bregalni</span></span>č<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class=">ka-Straße</span></span>

Dieses Kloster mit Pfarrkirche gehört übrigens den Franziskanern der Provinz Bosna Srebrena.

Nachdem sie 1926 in Belgrad zwischen der Bregalnička- und der Pop-Stojanova-Straße ein Grundstück erworben hatten, begannen sie am 3. August mit dem Bau des Klosters, der am 16. November desselben Jahres abgeschlossen wurde.

Der Bau der neuen Kirche begann 1929 nach den Entwürfen des berühmten slowenischen Architekten Jože Plečnik, der auf Empfehlung des Bildhauers Ivan Meštrović vom Erzbistum nach Belgrad eingeladen worden war.

Der 52 Meter hohe Turm wurde 1962 errichtet und ist seitdem leicht geneigt. Dadurch, und auch aufgrund seines hohen architektonischen Wertes, ist das Gotteshaus zu einem Wahrzeichen der Hauptstadt geworden.

Danijela Kljajić
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Opis:
Crkva Svetog Antuna Padovanskog jeste sakralni objekat koji se nalazi u Bregalničkoj 14 na opštini Zvezdara, Beograd. Smatra se među najznačajnijim sakralnim delima arhitekte Jože Plečnika.

Na jednom od obodnih vračarskih brežuljaka prema Zvezdari, u blizini Crvenog krsta, između ulica Bregalničke i Pop Stojanove, uzdiže se crkva neobična u Beogradu. Pri katoličkoj crkvenoj opštini – župi osnovan je 1925. godine samostan pod jurisdikcijom franjevačke provincije Bosne Srebrene, u sastavu Franjevačkog opservantskog reda. Crkva je posvećena Svetom Antunu Padovanskom, a izgrađena je između 1929. i 1932. godine u spomen 700 godina od njegovog upokojenja. Sledbenik Svetog Franje Asiškog i veliki propovednik, jedan od najpoštovanijih zapadnohrišćanskih svetitelja, poreklom iz Lisabona, gde je živeo krajem 12. i u prvoj polovini 13. veka, počiva u italijanskom gradu Padovi. Projekat ove beogradske crkve izradio je istaknuti slovenački i srednjoevropski arhitekt kraja 19. i prve polovine 20. veka Jože Plečnik (1872–1957), učenik čuvenog bečkog arhitekte Ota Vagnera, kasnije profesor arhitekture na Univerzitetu u Pragu. Ideja o angažovanju arhitekte Plečnika potekla je od fra Josipa Markušića, a nakon projektantskog rada za franjevce u Sloveniji. Ceo koncept građevine prepušten je samom arhitekti. (Wikipedia)
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