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Nach dem Vorbild des Elektrizitätssektors: Unternehmen zur Verwaltung der Gasinfrastruktur wird von Srbijagas abgespalten

Quelle: eKapija Mittwoch, 19.11.2025. 21:12
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(FotoDejan Aleksić)
Die Verwaltung der Gasinfrastruktur wird einem neuen Unternehmen übertragen, während Srbijagas weiterhin den Markt mit Gas beliefern wird. Dies wird auch künftig ihre Hauptaufgabe sein, erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, nach einer Sondersitzung der serbischen Regierung.

- Wir haben dies bereits im Stromsektor umgesetzt, wo separate Unternehmen für Stromübertragung, -erzeugung und -verteilung zuständig sind. Nun vollziehen wir denselben Schritt im Gassektor. Dieser Reformprozess wird in erster Linie zu einer stärkeren Regulierung des Sektors und zu mehr Versorgungssicherheit beitragen, sowohl beim Bau neuer Gaspipelines als auch bei der Gasversorgung - so Đedović Handanović laut RTS.

Sie fügte hinzu, die Regierung prüfe außerdem die Verabschiedung von Gesetzen zu Öl, Gas und Pflichtreserven sowie den Ankauf zusätzlicher Mengen an Benzin und Diesel.

- Ich möchte Sie daran erinnern, dass wir allein in den letzten zweieinhalb Jahren die Menge an Eurodiesel um 70.600 Tonnen erhöht haben. Wir haben die Voraussetzungen für noch mehr Sicherheit im Falle unvorhergesehener Ereignisse geschaffen, halten aber weiterhin 38.000 Tonnen Benzin sowie zusätzliche 66.000 Tonnen Diesel bereit - sagte Đedović Handanović.

Ziel: Diversifizierung der Gasquellen

Die Ministerin erklärte, die Befüllung des Gasreservoirs in Smederevo, für das in Kürze eine Betriebsgenehmigung erwartet wird, solle beginnen.

- Um es klarzustellen: Was Gas betrifft, hat dies nichts mit Öl oder der Vereinbarung mit Russland zu tun. Es geht um die Harmonisierung unseres Rechtsrahmens im Gassektor, insbesondere mit den Standards der Europäischen Union. Ziel ist es, größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass unser Land über ausreichend Energiequellen, vor allem Gas, verfügt - so die Ministerin.

Sie fügte hinzu, Serbiens Ziel sei die Diversifizierung der Gasquellen.

– Deshalb bauen wir neue Gasverbindungen sowohl nach Nordmazedonien als auch nach Rumänien, zusätzlich zu den bereits bestehenden Verbindungen mit Bulgarien, damit wir in Zukunft über mehr Quellen verfügen und mit mehreren Parteien verhandeln und die bestmöglichen Bedingungen für unser Land erreichen können – sagte Đedović Handanović.
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2026.

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