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USA fordern den Ausstieg russischer Eigentümer aus NIS – Muss Serbien das Unternehmen am Ende doch noch übernehmen?

Quelle: eKapija Sonntag, 16.11.2025. 15:03
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(FotoShutterstock/Adam Radosavljevic)
Die Vereinigten Staaten haben den Ausstieg der russischen Anteilseigner aus dem Mineralölunternehmen Naftna industrija Srbije (NIS) gefordert. Auf Anfrage von NIS erklärte die US-Regierung unmissverständlich, sie wolle einen vollständigen Eigentümerwechsel der russischen Anteilseigner. Die Genehmigung für Verhandlungen über die Eigentumsverhältnisse sei jedoch bis zum 13. Februar gültig, sagte Bergbau- und Energieministerin Dubravka Đedović Handanović auf einer außerordentlichen Pressekonferenz.

– In der Nacht von Freitag auf Samstag sandten die USA eine negative Botschaft bezüglich des Unternehmens NIS. Amerikanische Partner, namentlich die US-Regierung, informierten Serbien in der Nacht (Ortszeit) über die unerfreuliche Nachricht und die schwierige Botschaft bezüglich NIS. Auf Bitten der NIS-Anwälte, die der US-Regierung einen Vertrag über den Managementwechsel bei NIS unterbreitet hatten, erklärte und schrieb die US-Regierung erstmals klar und unmissverständlich, sie wolle einen vollständigen Eigentümerwechsel der russischen Anteilseigner, also den Ausstieg der russischen Anteilseigner aus NIS, präzisierte sie.

Die Ministerin erklärte, sie hätten gesagt, dass weder russische Gazprom-Verbündete noch die russische Regierung sich dahinter verstecken dürften.

Đedović Handanović wies darauf hin, dass die Genehmigung für Eigentumsverhandlungen bis zum 13. Februar vorliege, nicht aber, dass NIS und die Raffinerie ihren Betrieb fortsetzen könnten. Sie betonte außerdem, dass die serbischen Bürger verstehen müssten, dass ein Eigentümerwechsel innerhalb von sieben Tagen unmöglich sei.

- Die schwierige Nachricht für uns ist, dass wir keinen einzigen Tag Zeit für die Fortsetzung der Arbeit des NIS erhalten haben, und es ist klar, dass ein Eigentümerwechsel selbst innerhalb von sieben Tagen nicht möglich ist. Als Energieministerin muss ich sagen, dass wir vor schwierigen Entscheidungen stehen: die Übernahme des Unternehmens und die anschließende Entschädigung für den entstandenen Schaden. Ich weiß, dass der serbische Präsident sich gegen Verstaatlichungen ausgesprochen hat. Ich kann Ihnen versichern, dass wir Serbien und seine Bürger nicht gefährden werden - betonte Đedović Handanović.

Ihrer Aussage zufolge wird die Regierung Serbien schützen, denn seine Bürger dürfen nicht leiden.

- Wir werden weiterhin nach der besten Lösung suchen, damit unser Land und unsere Bürger nicht leiden - so die Ministerin.

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