Serbien plant, sich mit 2,5 Mrd. Euro 2026 für die Belgrader U-Bahn zu verschulden
Quelle: Beta
Dienstag, 18.11.2025.
14:56
Dienstag, 18.11.2025.
14:56
Abbildung (Fotopiviso from Pixabay)
Dem Haushaltsentwurf zufolge wurde dem Staat die Genehmigung erteilt, 2026 17,5 Milliarden Dinar (150 Millionen Euro) vom französischen Finanzministerium für die Planung und den Bau des Verkehrssystems der Linie 1 (Phase 1) aufzunehmen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, weitere 175,8 Milliarden Dinar (1,5 Milliarden Euro) vom französischen Finanzministerium für den Bau der U-Bahn (Phase 1) zu leihen.
Ein weiterer U-Bahn-bezogener Kredit in Höhe von 99,6 Milliarden Dinar (850 Millionen Euro) ist für ausländische Investmentgesellschaften, Fonds und Banken zur Planung und zum Bau der Linie 1, Phase 1 der Belgrader U-Bahn, vorgesehen.
Es wird daran erinnert, dass Serbien 2024 einen Kredit in Höhe von 178,3 Millionen Euro von der Deutschen Bank (Niederlassung Hongkong) für den Bau des Depots Makis (Teil der Belgrader U-Bahn) aufgenommen hat.
Laut Haushaltsentwurf plant der Staat 2026 Ausgaben von rund 26 Milliarden Dinar für das Belgrader U-Bahn-Projekt. Die Mittelzuweisungen hierfür sind im Ministerium für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur vorgesehen, berichtet Forbes.
2027 werden voraussichtlich 77,8 Milliarden Dinar und 2028 68,2 Milliarden Dinar für die Belgrader U-Bahn ausgegeben.
Es heißt, dass die Verträge für die Bauarbeiten der ersten Phase, die sich über eine Länge von rund 15 Kilometern erstreckt und fast eine Milliarde Euro wert ist, unterzeichnet wurden. Der Vertrag für die Systeme und Züge wird in den kommenden Monaten erwartet.
Das Projekt für die zweite Linie soll, wie bereits erwähnt, Anfang 2027 abgeschlossen sein, und die Planung der dritten Linie hat bereits in diesem Jahr begonnen.
Darüber hinaus heißt es, dass zwei Tunnelbohrmaschinen (TBMs) bereits bestellt wurden und deren Lieferung nach Belgrad für nächstes Jahr erwartet wird. Anschließend sollen die Tunnelbauarbeiten beginnen.
Laut der Website von Egis hat das französische Finanzministerium auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen den Regierungen Serbiens und Frankreichs einen Teil der Kosten für die erste Phase der Belgrader U-Bahn finanziert. Die Gesamtkosten aller drei U-Bahn-Linien belaufen sich demnach auf rund sieben Milliarden Euro, schreibt Forbes.
Unternehmen
JKP Beogradski metro i voz Beograd
Alstom Holdings Beograd-obrisano iz registra
Egis d.o.o. Beograd-Stari Grad
Power Construction Corporation of China Limited Ogranak Beograd
Ministarstvo finansija Republike Srbije
Ministarstvo građevinarstva, saobraćaja i infrastrukture Republike Srbije
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Französisches Finanzministerium
PowerChinaEgis
Alstom
Beogradski metro i voz
Belgrader U-Bahn und Zug
U-Bahn-Bau
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