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Szijjarto: Ungarischer Ölkonzern MOL könnte NIS-Anteile übernehmen

Quelle: Sputnik Dienstag, 18.11.2025. 12:17
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(FotoAleks Bajk)
Der ungarische Öl- und Gaskonzern MOL könnte eine Beteiligung am serbischen Unternehmen NIS erwerben, das nach einer Lösung sucht, um von den US-Sanktionen ausgenommen zu werden, sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto.

- In Serbien ist der Mehrheitseigentümer des Ölkonzerns russisch oder verfügt über mehrheitlich russisches Kapital. Da Sanktionen gegen das Unternehmen verhängt wurden, müssen die Serben handeln. Theoretisch könnte MOL dabei eine Rolle spielen, da es eines der stärksten Energieunternehmen der Region ist - sagte Szijjarto in der Sendung „Stunde der Wahrheit“.

Die serbische Energieministerin Dubravka Đedović Handanović gab am Samstag bekannt, dass die USA von Russland die Aufgabe seiner Anteile an NIS gefordert hätten, um die Sanktionen aufzuheben, und dem Unternehmen eine Frist bis zum 13. Februar gesetzt hätten.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte in einer außerordentlichen Regierungssitzung, er wolle die Verstaatlichung von NIS um jeden Preis verhindern, und Russland sowie potenzielle neue Miteigentümer hätten noch eine Woche Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

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