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Serbien reicht den vierten Zahlungsantrag bei der Europäischen Kommission im Rahmen der Reform- und Wachstumsfazilität und fordert mehr als 108 Millionen Euro

Quelle: eKapija Donnerstag, 16.07.2026. 12:05
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Abbildung (FotoBirute Vijeikiene/shutterstock.com)Abbildung
Serbien hat seinen vierten Zahlungsantrag bei der Europäischen Kommission im Rahmen der Reform- und Wachstumsfazilität eingereicht, die als Teil des Wachstumsplans der Europäischen Union für den Westbalkan eingerichtet wurde, wie das Ministerium für Europäische Integration mitteilte.

Der vierte Antrag, der zugleich der bisher größte finanzielle ist, umfasst 22 Reformmaßnahmen. Sieben davon werden erstmals gemeldet, die übrigen 15 wurden im Rahmen des laufenden Bewertungsverfahrens erneut eingereicht. Der Gesamtwert des Zahlungsantrags übersteigt 108 Millionen Euro, so das Ministerium.

Der Antrag umfasst Reformmaßnahmen in allen vier Säulen der Reformagenda: das Geschäftsumfeld und die Entwicklung des Privatsektors, den grünen und digitalen Wandel, die Entwicklung des Humankapitals sowie die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte. Er beinhaltet außerdem Maßnahmen aus der Übergangsfrist, eine Maßnahme aus der aktuellen Berichtsfrist und eine für Dezember 2026 geplante Maßnahme, die vorzeitig abgeschlossen wurde.

Serbien stellt gemäß dem Umsetzungsplan der Reform- und Wachstumsfazilität zweimal jährlich, im Januar und Juli, Zahlungsanträge, wie das Ministerium mitteilte.

Die Auszahlung der beantragten Mittel erfolgt voraussichtlich nach einer positiven Bewertung durch die Europäische Kommission, die den Abschluss der erforderlichen Reformschritte bestätigt. Dies ist zudem abhängig von einer positiven Bewertung der Einhaltung der Voraussetzungen und allgemeinen Bedingungen der Fazilität durch Serbien, so das Ministerium weiter.

– Die Umsetzung der im Rahmen der Reformagenda vorgesehenen Maßnahmen ist einer der wichtigsten Mechanismen zur Beschleunigung des europäischen Integrationsprozesses, zur Stärkung der Institutionen, zur Verbesserung des Geschäftsumfelds und zur Steigerung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, damit die Vorteile des EU-Beitritts so schnell wie möglich sichtbar und spürbar werden, heißt es in der Mitteilung.

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