NavMenu

Kraftstoffsteuer steigt erneut – Ab Montag um etwa 5,5 %

Quelle: N1 Sonntag, 28.06.2026. 16:06
Kommentare
Podeli
Abbildung (FotoPixabay.com/AndrzejRembowski)Abbildung
In ihrer Sitzung am Donnerstag, dem 25. Juni, beschloss die serbische Regierung eine erneute Erhöhung der Kraftstoffsteuer – um etwa 5,5 % gegenüber den Werten der Vorwoche. Die Erhöhung tritt am Montag in Kraft und ist auf eine Woche befristet.

Durch den neuen Beschluss zur vorübergehenden Senkung der Verbrauchsteuer auf Erdölderivate wurde diese Abgabe gegenüber den bisherigen Beträgen angehoben. Die Verbrauchsteuer auf verbleites Benzin beträgt nun 72,72 Dinar, auf bleifreies Benzin 68,4 Dinar und auf Dieselkraftstoff 70,34 Dinar.

Dies entspricht einer Erhöhung von etwa 5,5 % gegenüber den bisherigen Verbrauchsteuerbeträgen.

Zur Erinnerung: Gemäß dem aktuellen Beschluss betrug die Verbrauchsteuer ab Sonntag, dem 28. Juni, 68,9 Dinar für verbleites Benzin, 64,8 Dinar für bleifreies Benzin und 66,64 Dinar für Dieselkraftstoff.

Die neuen Verbrauchsteuersätze gelten vom 29. Juni bis zum 5. Juli 2026.

Durch diese Erhöhung der Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe (mittels einer „Reduzierung“) nähern sich die Beträge den im Verbrauchsteuergesetz festgelegten Werten an.

Zur Erinnerung: Das Gesetz sieht eine Verbrauchsteuer von 76,55 Dinar pro Liter für verbleites Benzin, 72 Dinar pro Liter für bleifreies Benzin und 74,04 Dinar pro Liter für Diesel vor.

Kraftstoffpreise weiterhin begrenzt

Anfang dieser Woche erklärte der Generalsekretär des Verbandes der Ölgesellschaften Serbiens, Tomislav Micovic, gegenüber RTS, er werde eine Initiative zur Aufhebung der Verordnung zur Begrenzung der Preise von Erdölderivaten starten und Argumente dafür vorbringen, dass eine Regulierung der Kraftstoffpreise in Serbien nicht mehr notwendig sei.

Die Verordnung zur Begrenzung der Preise von Erdölderivaten wurde nämlich um 60 Tage verlängert.

Mićović erklärte, dass Ölkonzerne aufgrund der Preisbeschränkungen Probleme mit langfristiger Planung und Investitionen hätten. Er äußerte jedoch auch die Hoffnung, dass die von der Regierung festgelegte 60-Tage-Frist ein Hinweis auf eine Marktliberalisierung sei.

- Dies ist das fünfte Jahr, in dem die Regierung die Preise reguliert. In diesen Zeiträumen gab es Phasen, in denen dies für alle Beteiligten – Verbraucher wie Ölbranche – völlig angemessen und akzeptabel war. Doch bei solch plötzlichen Änderungen lassen sich diese nicht auf administrativem Wege regeln, selbst bei besten Absichten. Man kann Marktbewegungen nicht abbilden, das ist schlicht unmöglich - sagte er.
Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.