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Erste Ölknappheit – Sollten Angestellte von zu Hause aus arbeiten, um das „schwarze Gold“ zu sparen?

Quelle: Euronews Srbija Sonntag, 29.03.2026. 16:41
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Abbildung (FotoPixabay / StartupStockPhotos)Abbildung
Die Krise im Nahen Osten hat zu anhaltender Unsicherheit auf dem Energiemarkt geführt. Die Ölpreise in Europa schießen in die Höhe, und erste Engpässe zeichnen sich ab. Die Wirtschaftswissenschaftler Aleksandar Stevanović und Goran Pećanac erläuterten gegenüber Euronews Serbia, ob Homeoffice zur Einsparung des „schwarzen Goldes“ beitragen könnte.

Stevanović meinte, es sei nicht sinnvoll, Mitarbeitern Homeoffice vorzuschlagen.

- Erstens wird diese Krise nicht lange dauern. Zweitens ist der Ölpreis nicht so stark gestiegen. Drittens verursacht die Umstellung der Arbeitsform zusätzliche Kosten - sagte er.

Er wies darauf hin, dass solche Entscheidungen nicht bei kurzfristigen Problemen und geringen Risiken getroffen würden.

- Im Hinblick auf die Ölkrise besteht das einzige Risiko darin, dass es jemanden etwas mehr belastet. Zweitens können die Menschen in Belgrad die kostenlosen öffentlichen Verkehrsmittel für ihren Arbeitsweg nutzen - bemerkte er.

Im Gegensatz zu ihm ist der Wirtschaftswissenschaftler Goran Pećanac der Ansicht, dass jede Energieeinsparung, insbesondere beim Öl, angesichts der aktuellen Krise im Nahen Osten und des seit über vier Jahren andauernden Krieges in der Ukraine aus ökonomischer Sicht eine effiziente und gerechtfertigte Maßnahme darstellt.

- In Europa sind die Kraftstoffpreise um etwa 35 % gestiegen, in einigen Ländern sogar noch stärker. Daher wäre Homeoffice eine gute Maßnahme, da es die Kosten für den Arbeitsweg erheblich reduzieren würde - erklärte er.

Er fügte hinzu, dass die Internationale Energieagentur (IEA) Homeoffice offiziell als eine der wichtigsten Maßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Störungen auf dem Ölmarkt empfohlen habe.
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