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Erste Phase des neuen Weltbank-Unterstützungsprogramms für Energieprojekte in Serbien umfasst den Bau eines Gaspipeline-Abschnitts zwischen Niš und Velika Plana

Quelle: eKapija Sonntag, 29.03.2026. 16:38
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Abbildung (FotoReinhard Tiburzy/shutterstock.com)Abbildung
Das neue, mehrjährige Unterstützungsprogramm der Weltbank für Projekte im serbischen Energiesektor wird in mehreren Phasen strukturiert sein. Die erste Phase umfasst den Bau eines Gaspipeline-Abschnitts zwischen Niš und Velika Plana sowie die Erstellung der technischen Unterlagen für Projekte, die in den folgenden Phasen umgesetzt werden sollen. Dazu gehören der Bau einer Gaspipeline von Mokrin nach Belgrad sowie der Bau neuer Gasspeicher und zugehöriger Gaspipelines, erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, im Gespräch mit einer Weltbank-Delegation.

Das neue Programm beinhaltet, wie angekündigt, die Finanzierung des Ausbaus der Gasinfrastruktur und fortlaufende Investitionen in Energieeffizienz. Geplant ist, in den nächsten zwei Jahren zwei neue Gasverbindungen nach Nordmazedonien und Rumänien zu errichten, die für die Diversifizierung und eine höhere Versorgungssicherheit wichtig sind, teilte das Ministerium für Bergbau und Energie mit.

- Mithilfe des Weltbankprogramms werden wir das interne Netz verbessern und Engpässe beseitigen, die den reibungslosen Gastransport behindern - erklärte die Ministerin.

Die Möglichkeit des Ausbaus der Gasinfrastruktur, einschließlich des Wasserstofftransports, um eine flexiblere Nutzung der Infrastruktur während der Energiewende zu ermöglichen, wurde ebenfalls auf dem Treffen erörtert. Djedovic Handanovic betonte, dass in den vergangenen Jahren im Rahmen des Programms „Saubere Energie und Energieeffizienz für die Bürger Serbiens“ sehr gute Ergebnisse erzielt wurden. Insgesamt konnten so über 50.000 Haushalte ihren Energieverbrauch und ihre Energiekosten senken.

- Wir sind an einer fortgesetzten Zusammenarbeit im Bereich der Energieeffizienz interessiert, einschließlich der Sanierung öffentlicher Gebäude in kommunaler Trägerschaft – Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser – sowie der weiteren Unterstützung von Haushalten - erklärte der Minister.

Die Weltbank-Delegation unter der Leitung von Stephanie Gill, Energiemanagerin für Europa und Zentralasien, bekundete ihre Bereitschaft, Serbien bei der Umsetzung geplanter prioritärer Energieprojekte, insbesondere im Gassektor, zu unterstützen. Sie hob hervor, dass Serbien in diesem Bereich großes Potenzial und Ehrgeiz bewiesen habe und ein Vorbild für andere Länder der Region sein könne.
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