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Gasverbindung nach Nordmazedonien doch nicht vor 2028 – Serbien schließt alle notwendigen Schritte für den Anschluss an den EU-Strommarkt ab

Quelle: eKapija Freitag, 20.03.2026. 09:40
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Abbildung (FotoSergey_R/shutterstock.com)Abbildung
Der Bau und die Inbetriebnahme der Gasverbindung zwischen Serbien und Nordmazedonien werden nicht vor 2028 abgeschlossen sein, obwohl der Direktor von Srbijagas, Dušan Bajatović, kürzlich angedeutet hatte, dass die Fertigstellung bereits 2027, also Ende des Jahres, möglich sei.

Bei dem gestrigen Treffen mit dem griechischen Minister für Energie und Umwelt, Stavros Papastavrou, erklärte die serbische Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, nämlich, dass die Bauarbeiten an der Gasverbindung zwischen Serbien und Nordmazedonien noch in diesem Jahr beginnen und die Verbindung Anfang 2028 in Betrieb gehen werde.

- Die geplante Kapazität der Gasverbindung mit Nordmazedonien, die bis nach Griechenland reicht, wird etwa 1,5 Milliarden Kubikmeter Gas betragen. Dadurch erhalten wir eine weitere Bezugsquelle, über die Gas aus verschiedenen Quellen, darunter die TANAP-Gaspipeline und LNG-Terminals in Griechenland, nach Serbien gelangen kann - erklärte sie.

Ziel sei es, wie sie betonte, Serbien mehr Optionen für die Gasversorgung und eine höhere Energiesicherheit zu verschaffen. Dafür sei es entscheidend, dass die Region vernetzt sei, koordiniert zusammenarbeite und regelmäßig Informationen ausgetauscht würden, um die benötigte Infrastruktur schnellstmöglich aufzubauen.

Die Minister waren sich einig, dass die Zusammenarbeit und Koordination der vier Länder – Serbien, Griechenland, Nordmazedonien und Bulgarien – im Energiesektor gestärkt werden müsse, um eine höhere Versorgungssicherheit in der Region zu erreichen.

Đedović Handanović wies darauf hin, dass Srbijagas 300 Millionen Kubikmeter Gas für zehn Jahre im griechischen LNG-Terminal Alexandroupolis reserviert habe und zudem über die Genehmigung verfüge, in Griechenland tätig zu sein.

Sie unterstrich, dass Serbien alle notwendigen Schritte für den Beitritt zum EU-Strommarkt abgeschlossen habe und das Prüfverfahren bei den zuständigen europäischen Institutionen bereits laufe. Serbien wird als erstes Land dem EU-Strommarkt beitreten, obwohl es kein Mitgliedstaat ist, betonte die Ministerin. Sie erklärte, man werde zunächst Ungarn folgen, in der Erwartung, dass die EU den Verifizierungsprozess so schnell wie möglich abschließe. Die Unterstützung Griechenlands sei dabei ebenfalls wichtig.

Die Marktintegration sei wichtig für die Versorgungssicherheit, hob Đedović Handanović hervor und fügte hinzu, dass ein integrierter Markt die Sicherheit in der Region erhöhe, was im Interesse aller Mitgliedstaaten der Union in unserer Umgebung liege.
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