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Stehen wir vor einer Krise wie 2008? – Wirtschaftliche Folgen des Krieges im Nahen Osten

Quelle: N1 Sonntag, 29.03.2026. 16:41
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Podeli
Abbildung (FotoPixabay.com/Bruno - Germany)Abbildung
Während Länder wie Serbien heutzutage die Kraftstoffpreise massiv regulieren, anstatt sie dem Markt zu überlassen, und einige europäische Länder sogar einen höheren Literpreis für Fahrer mit ausländischen Kennzeichen verlangen, sind sich Analysten einig, dass die Welt die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten noch nicht zu spüren bekommen wird. Art und Ausmaß dieser Folgen hängen vor allem von der Dauer der Konflikte ab.

- Aufgrund des Krieges im Nahen Osten könnte die schwerste Energiekrise der letzten Jahrzehnte entstehen - warnte der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, diese Woche.

Öl und Erdgas aus Iran, Irak, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Katar und Bahrain erreichen die Welt durch die Straße von Hormus. Ein Viertel des weltweiten Seehandels mit Öl verläuft durch diese Meerenge, wie Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) zeigen. Zumindest war dies bis zum Beginn des Krieges im Iran am 28. Februar der Fall, als der Fluss von Rohöl und Ölprodukten durch die Straße von Hormus 20 Millionen Barrel pro Tag betrug.

Aufgrund der Blockade in der Straße von Hormus hat die Welt nicht nur mit Versorgungsproblemen bei Öl, sondern auch bei anderen Gütern zu kämpfen. Rund ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels verläuft durch die Straße von Hormus.

Die Folge eines geringeren Düngemittelangebots kann leicht zu Problemen mit den Lebensmittelpreisen führen.

Sowohl internationale als auch nationale Analysten weisen darauf hin, dass die wirtschaftlichen Folgen dieses Konflikts im Nahen Osten noch gravierender und weitreichender sein könnten, sollte der Krieg andauern, d. h. die Blockade der Energie- und Petrochemieversorgung.
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