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Beginnt der Bau des Bahnhofsgebäudes am neuen BAS noch vor dem Eröffnungsjubiläum: Konsortium um Jadran vergab zum zweiten Mal den Auftrag

Quelle: eKapija Freitag, 22.08.2025. 09:26
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(FotoDejan Aleksić)
Vor etwas weniger als einem Jahr wurden alle Busabfahrten vom alten Busbahnhof im Sava-Amphitheater auf den neuen, noch unvollendeten Busbahnhof in Block 42 verlegt. Ob der Bau des fehlenden Bahnhofsgebäudes am neuen Busbahnhof vor diesem Jubiläum endlich beginnen wird, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen, da die Belgrader Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenheiten den Auftrag für die Arbeiten erneut an das Konsortium um Jadran vergeben hat. Zum Konsortium gehören außerdem G4S Secure Solutions doo Belgrad, ABA Professional doo Belgrad, Dot networks doo Belgrad, Dot smart solutions doo Belgrad, Traco-invest doo Belgrad, Celik doo Backi Jarak und Armont doo Stara Pazova. Der Auftragswert beträgt rund 6,7 Milliarden Dinar.

Zur Erinnerung: Der Auftrag für die zweite Phase des Baus des Busterminals in Block 42 in Neu-Belgrad bzw. für den Bau eines Bahnhofsgebäudes im neuen Komplex des Belgrader Busbahnhofs (BAS) wurde Ende Juni dieses Jahres nach mehreren Unterbrechungen und Verzögerungen vergeben. Aufgrund eines Antrags auf Rechtsschutz wurde die Ausschreibung jedoch rasch gestoppt.

Zwei weitere Bietergruppen, darunter Strabag und Energorprojekt, reichten Angebote für die Ausschreibung ein. Obwohl die beiden anderen Konsortien einen niedrigeren Preis für die Arbeiten anboten als das Konsortium, das den Zuschlag erhielt, wurden beide Angebote aus mehreren Gründen als inakzeptabel bewertet. Auch nach der anschließenden Entscheidung änderte sich die Situation nicht.

Was die Gruppe der Bieter betrifft, die den Auftrag erhalten haben, sei daran erinnert, dass der größte Anteil, gemessen am Wert bzw. am prozentualen Anteil der zu erledigenden Arbeiten, bei der in Belgrad ansässigen Firma Jadran liegt, nämlich bei 63,53 % der Arbeiten.


(FotoDejan Aleksić)

Teilweise annulliertes Verfahren

Diese Ausschreibung für den Bau des BAS-Zentralgebäudes in Block 42, deren Erfolg noch ungewiss ist, wurde im Oktober letzten Jahres ausgeschrieben und sollte ursprünglich am 22. November abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit wurde sie jedoch unterbrochen und verlängert, zuletzt vom 11. bis 17. April, als die endgültige Vergabe erwartet wurde. Diese erfolgte jedoch erst heute. Seit Beginn der Ausschreibung im Herbst wurde das Verfahren von der Republikkommission für den Schutz der Rechte im öffentlichen Beschaffungswesen teilweise annulliert. Im März wurde das Verfahren dann wieder aufgenommen und die Bewerbungsfrist für interessierte Auftragnehmer bis zum 3. April verlängert.

Die Entscheidung über die teilweise Annullierung der Ausschreibung erging von der Republikkommission für den Schutz der Rechte im öffentlichen Beschaffungswesen auf Grundlage eines Antrags auf Rechtsschutz der Strabag. Wie bereits in der Dokumentation erwähnt, reichte das Unternehmen Ende letzten Jahres einen Antrag ein und beschwerte sich unter anderem über das Vorgehen des öffentlichen Auftraggebers bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. Es hieß, dass „bestimmte Hersteller technischer Ausrüstung bevorzugt und der Wettbewerb direkt ausgeschlossen“ werde. Strabag wies außerdem darauf hin, dass der Bieter Ingenieure mit einem Cisco-Zertifikat beschäftigen müsse. „Dieses so festgelegte Kriterium zielt darauf ab, den Wettbewerb weiter einzuschränken und Bietern mit Cisco-Ausrüstung einen Vorteil zu verschaffen“, so Strabag. Der Antragsteller wies daraufhin darauf hin, dass er den öffentlichen Auftraggeber um entsprechende Änderungen am Dokument „Technische Spezifikationen mit Preisstrukturformular“ für Bodenbelags-, Steinmetz-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten gebeten habe. Er erklärte außerdem, dass die technischen Spezifikationen und die Projektdokumentation in einigen Teilen widersprüchlich seien. Die Republikkommission bewertete einige der Vorwürfe von Strabag als begründet, andere als unbegründet.


(FotoDejan Aleksić)

Anschließend wurden die Ausschreibungsunterlagen für die öffentliche Auftragsvergabe in mehreren Punkten geändert. So wurde die Möglichkeit einer Vorauszahlung abgeschafft und die maximale Frist für die Ausführung der Arbeiten von 730 auf 640 Tage verkürzt.

Was ist in der Ausschreibung enthalten?

Zur Erinnerung: Diese Ausschreibung betrifft die zweite Phase des Baus des neuen Busbahnhofkomplexes. Gemäß dem architektonischen Entwurf, der im Auftrag des Investors, der Stadt Belgrad, vom Institut für Verkehrswesen CIP entwickelt wurde, ist das Bahnhofsgebäude als freistehendes Gebäude mit einem Grundriss von Kellergeschoss+Erdgeschoss+1 Stockwerk+Dachgeschoss geplant.

Der Haupteingang zum Hauptbahnhofsgebäude erfolgt von der Antifaisticke-borbe-Straße, während die Ein- und Ausgänge zum Bahnsteig auf der gegenüberliegenden, nordwestlichen Seite des Gebäudes geplant sind. Das Gebäude wird mit fünf Hauptein- und Ausgängen für Fahrgäste und Nutzer der BAS-Busbahnhofsdienste ausgestattet sein. Außerdem wird ein Bahnhofsplatz mit Zufahrtsstraßen und zwei Parkplätzen für Kurzzeitparker (Begleiter und Besucher) angelegt. Der überdachte Fußgängerplatz wird sich über der Tiefgarage des Gebäudes befinden.

Der neue, noch unfertige Busbahnhof in Block 42 wurde Anfang letzten Herbst für Fahrgäste eröffnet, nachdem der gesamte Fern- und Nahverkehr vom alten Bahnhof im Save-Amphitheater, der bald darauf abgerissen wurde, dorthin verlegt worden war. Ein kleiner Anbau wurde als provisorisches Bahnhofsgebäude für Fahrgäste errichtet, der künftige beheizte Korridor zwischen dem neuen BAS und dem Bahnhof Neu-Belgrad. Fahrgäste bemängeln am neuen BAS nach wie vor die schlechte Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an verschiedene Stadtteile, das Fehlen von Überdachungen im Bahnsteigbereich für den Nahverkehr und vor allem das Fehlen eines zentralen Bahnhofsgebäudes.

D. Aleksić
Šta imamo u krugu od:
1 km
2 km
3 km
5 km
10 km
15 km
Opis:
Kompleks autobuske stanice planiran je na ukupnoj površini od oko 9,2 ha i sadržaće 44 polazna perona, 12 dolaznih, 9 dolazno/polaznih za turističke linije, odnosno ukupno 65 perona u okviru kompleksa autobuske stanice i još oko 30 parking mesta za duže zadržavanje autobusa u neposrednoj blizini, u okviru građevinskog kompleksa dela železničke stanice.

Autobuska stanica imaće 116.879 m2 nadzemnog prostora i još 27.625 m2 u suterenu.

Javna garaža sa minimalno 200 parking mesta predviđena je sa ulazom i izlazom iz Ulice Đorđa Stanojevića.
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