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Nach zahlreichen Komplikationen wurde der Auftrag für den Bau des fehlenden Bahnhofsgebäudes am neuen Belgrader Busbahnhof endlich vergeben - Auftrag im Wert von 6,7 Milliarden Dinar

Quelle: eKapija Dienstag, 24.06.2025. 13:40
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Podeli
(FotoBAS)
Der Auftrag für die zweite Phase des Baus des Busterminals in Block 42 in Neu-Belgrad bzw. für den Bau des Bahnhofsgebäudes im neuen Belgrader Busbahnhofkomplex (BAS) wurde nach mehreren Unterbrechungen und Verschiebungen der Ausschreibung offiziell an ein Konsortium bestehend aus G4S Secure Solutions doo Belgrad, Jadran doo Belgrad, ABA Professional doo Belgrad, Dot networks doo Belgrad, Dot smart solutions doo Belgrad, Traco-invest doo Belgrad, Celik doo Backi Jarak und Armont doo Stara Pazova vergeben. Der Auftragswert beträgt rund 6,7 Milliarden Dinar.

Wie aus der Vergabeentscheidung hervorgeht, reichten zwei weitere Bietergruppen Angebote für die Ausschreibung ein, darunter unter anderem Strabag und Energorprojekt. Beide Angebote wurden jedoch aus mehreren Gründen als nicht akzeptabel bewertet, obwohl die beiden anderen Konsortien einen niedrigeren Preis für die Arbeiten als das letztendlich beauftragte Konsortium anboten.

Unter den Bietern, die den Zuschlag erhalten haben, hält Jadran aus Belgrad mit 63,53 % den größten Anteil am Auftragswert bzw. an den zu erbringenden Leistungen.

Zur Erinnerung: Die Ausschreibung für den Bau des BAS-Zentralgebäudes in Block 42 wurde im Oktober letzten Jahres ausgeschrieben und sollte ursprünglich am 22. November abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit wurde sie jedoch unterbrochen und verlängert, zuletzt vom 11. bis 17. April. Damals wurde mit der endgültigen Vergabe gerechnet, was aber erst jetzt geschah.

Seit Beginn der Ausschreibung im Herbst wurde das Verfahren von der Republikkommission für den Schutz der Rechte bei öffentlichen Vergabeverfahren teilweise aufgehoben. Im März wurde es dann wieder aufgenommen und die Bewerbungsfrist für interessierte Auftragnehmer bis zum 3. April verlängert.

Die Entscheidung über die teilweise Aufhebung der Ausschreibung erging von der Republikkommission für den Schutz der Rechte bei öffentlichen Vergabeverfahren auf Grundlage eines Antrags der Strabag. Wie bereits in der Dokumentation erwähnt, reichte das Unternehmen Ende letzten Jahres einen Antrag ein und beschwerte sich unter anderem über das Vorgehen des öffentlichen Auftraggebers bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. Darin hieß es, bestimmte Hersteller technischer Ausrüstung würden bevorzugt und der Wettbewerb direkt ausgeschlossen. Strabag wies außerdem darauf hin, dass der Bieter Ingenieure mit einem Cisco-Zertifikat beschäftigen müsse. Das so festgelegte Kriterium ziele darauf ab, den Wettbewerb weiter einzuschränken und Bietern mit Cisco-Ausrüstung einen Vorteil zu verschaffen. Der Antragsteller wies daraufhin darauf hin, dass er sich mit der Bitte an den öffentlichen Auftraggeber gewandt habe, die „Technischen Spezifikationen mit Preisstrukturformular“ in Bezug auf Bodenbelags-, Steinmetz-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten entsprechend zu ändern. Er erklärte außerdem, dass die technischen Spezifikationen und die Projektdokumentation in einigen Teilen widersprüchlich seien. Die Republikkommission bewertete einige Vorwürfe von Strabag als begründet, andere als unbegründet.

(FotoDejan Aleksić)

In der Folgezeit wurden die Ausschreibungsunterlagen mehrfach geändert. So wurde die Möglichkeit der Vorauszahlung abgeschafft und die maximale Ausführungsfrist von 730 auf 640 Tage verkürzt.

Zur Erinnerung: Diese Ausschreibung betrifft die zweite Bauphase des neuen Busbahnhofkomplexes. Nach dem architektonischen Entwurf, der im Auftrag des Investors, der Stadt Belgrad, vom Institut für Verkehrswesen CIP erstellt wurde, ist das Bahnhofsgebäude als freistehendes Gebäude mit Kellergeschoss, Erdgeschoss, einem Stockwerk und Dachgeschoss geplant.

Der Haupteingang zum Hauptbahnhof erfolgt von der Antifaisticke-borbe-Straße aus, während auf der gegenüberliegenden, nordwestlichen Seite des Gebäudes Ein- und Ausgänge zum Bahnsteig vorgesehen sind. Das Gebäude wird über fünf Hauptein- und Ausgänge für Fahrgäste und Nutzer des BAS-Busbahnhofs verfügen. Geplant ist außerdem die Gestaltung eines Bahnhofsplatzes mit Zufahrtsstraßen und zwei Parkplätzen für Kurzzeitparker (Begleiter und Besucher). Der überdachte Fußgängerplatz befindet sich über der Tiefgarage des Gebäudes.

(FotoDejan Aleksić)

Der neue, noch unfertige Busbahnhof in Block 42 wurde Anfang letzten Herbst für Fahrgäste eröffnet, nachdem der gesamte Fern- und Nahverkehr vom alten Bahnhof im Save-Amphitheater, der bald darauf abgerissen wurde, dorthin verlegt worden war. Ein kleiner Anbau diente als provisorisches Bahnhofsgebäude für Fahrgäste und als künftiger beheizter Korridor zwischen dem neuen BAS und dem Neu-Belgrader Bahnhof. Fahrgäste bemängeln am neuen BAS nach wie vor die schlechte Anbindung an verschiedene Stadtteile, das Fehlen von Überdachungen im Bahnsteigbereich für den Nahverkehr und vor allem das Fehlen eines zentralen Bahnhofsgebäudes.

D. Aleksić
Šta imamo u krugu od:
1 km
2 km
3 km
5 km
10 km
15 km
Opis:
Kompleks autobuske stanice planiran je na ukupnoj površini od oko 9,2 ha i sadržaće 44 polazna perona, 12 dolaznih, 9 dolazno/polaznih za turističke linije, odnosno ukupno 65 perona u okviru kompleksa autobuske stanice i još oko 30 parking mesta za duže zadržavanje autobusa u neposrednoj blizini, u okviru građevinskog kompleksa dela železničke stanice.

Autobuska stanica imaće 116.879 m2 nadzemnog prostora i još 27.625 m2 u suterenu.

Javna garaža sa minimalno 200 parking mesta predviđena je sa ulazom i izlazom iz Ulice Đorđa Stanojevića.
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