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Wiederaufbau der Kneza-Miloša-Straße, Bau der Zufahrtsstraßen nach Prokop und der Fußgängerbrücke über die Save stehen finanziell noch aus – Was sagt die Neuausrichtung des Stadthaushalts sonst noch aus?

Quelle: eKapija Sonntag, 29.06.2025. 20:37
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Kneza-Miloša-Straße (FotoSnowscat/Unsplash)Kneza-Miloša-Straße
Der Auftrag für den Bau des fehlenden Bahnhofsgebäudes am neuen Belgrader Busbahnhof (BAS) in Block 42 wurde kürzlich endgültig an das ausgewählte Konsortium vergeben, was bedeuten dürfte, dass die Auftragnehmer bald mit der Arbeit beginnen können. Betrachtet man jedoch nach der Verabschiedung der Neuausrichtung der Stadtkasse die Mittelzuweisung für Investitionsprojekte in diesem und im nächsten Jahr, so zeigt sich, dass für die Arbeiten in der zweiten Phase des BAS im Jahr 2025 keine Mittel vorgesehen sind, sondern die Gesamtausgaben von rund 3,5 Milliarden Dinar erst im darauffolgenden Jahr und 2027 anfallen.

Beim Bauprojekt des Patrijarha-Pavla-Boulevards, für das das ausgewählte Konsortium ebenfalls in diesen Tagen und zum dritten Mal den Zuschlag erhielt, stellt sich die Lage etwas anders dar. Die Mittelzuweisung im Haushalt für dieses Jahr sieht 400 Millionen Dinar vor, in den beiden darauffolgenden, bedeutenderen Jahren insgesamt rund 5,7 Milliarden Dinar.

Für Projekte, die aus dem Stand gestartet wurden, wie beispielsweise den Bau einer Unterführung zwischen dem Umetnosti-Boulevard und dem Crvene-armije-Boulevard, sind in diesem Jahr Mittel in Höhe von rund 658 Millionen Dinar vorgesehen, in den nächsten zwei Jahren jedoch keine weiteren.

Einige andere, seit langem angekündigte Verkehrsprojekte müssen, zumindest was nennenswerte Mittel betrifft, noch etwas warten. Eines davon ist die Verkehrsverbindung Borska-Straße - Lasta-Schleife. Die Mittel dafür sind weder in diesem noch im nächsten Jahr vorgesehen, sondern erst im Jahr 2027, für das 2,25 Milliarden Dinar bereitgestellt werden sollen. Gleiches gilt für die fehlende Verkehrsanbindung des Bahnhofs Prokop aus Richtung Niš über das Autobahnprojekt, das der Staat vor einigen Jahren sogar in die Kapitalgruppe einordnete. Der Haushalt sieht knapp 1,5 Milliarden Dinar für entsprechende Maßnahmen vor, allerdings erst im Jahr 2027.

Öffentliche Stadtbereiche, insbesondere zentrale Plätze, stehen weder in diesem noch in den nächsten beiden Jahren im Fokus, da in diesem Jahr keine Maßnahmen hierfür geplant sind. Für die Jahre 2026 und 2027 sind hingegen insgesamt 120 Millionen Dinar vorgesehen. Die Sanierung einiger zentraler Straßen der Stadt, wie der Francuska-Straße und der Kneza-Miloša-Straße, wird seit Jahren mit einer langen Geldpolitik angekündigt, da dafür in diesem und im nächsten Jahr mit Sicherheit kein Geld zur Verfügung stehen wird. Für 2027 sind hingegen rund 1,47 Milliarden Dinar vorgesehen. Ähnlich verhält es sich mit der Sanierung der Dragoslav-Srejovića-Straße von der Bogoslovija-Straße bis zur Jovanka-Radaković-Straße, für die allein im Jahr 2027 650 Millionen Dinar bereitgestellt werden sollen.

Hierzu gehört auch die Sanierung der Strahinjića-Bana-Straße und der Palmotićeva-Straße, für die in diesem Jahr keine Mittel vorgesehen sind. Für das kommende Jahr sind eine Million Dinar vorgesehen, und erst im Jahr 2027 wären 732 Millionen Dinar für die erste und 564 Millionen Dinar für die zweite Straße vorgesehen.

Auch die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Save, die seit Jahren auf der Agenda der Stadtführung steht, muss warten, da dafür erst 2027 Mittel in Höhe von rund 2,6 Milliarden Dinar eingeplant sind.

Deshalb sind die Mittel für die Ausstattung des Standorts Makiško polje, wo das Depot und der Startpunkt der ersten U-Bahn-Linie geplant sind, noch aktuell, da in diesem und im nächsten Jahr Mittel in Höhe von knapp einer Milliarde Dinar dafür vorgesehen sind. Im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Projekt sind in den nächsten drei Jahren erhebliche Mittel in Höhe von insgesamt rund 2,4 Milliarden Dinar für das Projektmanagement und die Bauüberwachung der U-Bahn am Depotstandort in Makish und der ersten Linie vorgesehen. Für die Planung der dritten U-Bahn-Linie sind in diesem und den nächsten zwei Jahren rund 2,7 Milliarden Dinar vorgesehen.

Was andere Projekte im Bereich der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur betrifft, sieht der Haushaltsplan keine nennenswerten Mittel für Investitionen in das Straßenbahn- und Obusnetz vor. Für den Umbau der Pristanište-Straßenbahn-Wendeschleife sind in diesem Jahr lediglich 12.000 Dinar vorgesehen, im nächsten Jahr sogar weniger. Erst 2027 dürften hierfür größere Mittel in Höhe von 252 Millionen Dinar bereitgestellt werden. Für den Ausbau des Straßenbahn- und Obusnetzes sind für zwei Jahre höhere Mittel in Höhe von rund 1,1 Milliarden Dinar vorgesehen. Daher sind in diesem Jahr bis zu 1,4 Milliarden Dinar für einen nicht klar definierten Posten im Haushaltsabschnitt für Investitionsprojekte namens „Entwicklung eines intelligenten Verkehrsmanagements“ vorgesehen.

Die seit Jahren von der Öffentlichkeit angefochtenen Gondel- und Mastbauprojekte halten sich weiterhin als geplante Posten im Stadthaushalt. Für die Gondel sind im Jahr 2027 420 Millionen Dinar vorgesehen, für den Mast 1 Million Dinar und 311 Millionen Dinar.

D. Aleksić
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