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Ausschreibung für den Bau des Zentralgebäudes des neuen Busbahnhofs in Belgrad teilweise abgesagt

Quelle: eKapija Sonntag, 23.02.2025. 16:45
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(FotoBAS)
Die Republikanische Kommission zum Schutz der Rechte bei öffentlichen Beschaffungen hat die Ausschreibung für den Bau eines Busterminals im Block 42 in Neu-Belgrad teilweise annulliert. Es handelt sich um die zweite Bauphase des neuen Busbahnhofkomplexes, nämlich den Bau des zentralen Bahnhofsgebäudes, und diese Entscheidung wurde aufgrund eines Antrags auf Schutz der Rechte der Firma Strabag getroffen.

Der Wert des Deals wird auf 5,63 Milliarden Dinar (rund 48,1 Millionen Euro) geschätzt.

Durch die Entscheidung der Kommission sind die Stadt Belgrad und die Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenheiten verpflichtet, Strabag die Kosten des Rechtsschutzverfahrens in Höhe von 120.000 Dinar zu erstatten.

Dieses Unternehmen, so heißt es in dem Dokument, habe am 27. Dezember einen Antrag gestellt und sich darin unter anderem über das Vorgehen des öffentlichen Auftraggebers bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen beschwert. Es sei „bestimmten Herstellern von technischen Geräten der Vorzug gegeben worden und der Wettbewerb damit direkt ausgeschlossen“ worden. Strabag wies auch darauf hin, dass der Bieter über Ingenieure mit Cisco-Zertifikaten verfügen müsse. „Das so festgelegte Kriterium zielt darauf ab, den Wettbewerb weiter einzuschränken und Bietern, die Cisco-Geräte anbieten, einen Vorteil zu verschaffen“, hieß es in der Mitteilung.

Der Antragsteller wies in seinem Rechtsschutzantrag darauf hin, dass er sich mit der Bitte an den Auftraggeber gewandt habe, im Dokument „Technische Leistungsbeschreibung mit Preisstrukturformular“ entsprechende Änderungen vorzunehmen, soweit es um Bodenbelags-, Steinmetz-, Trockenbau- und Keramikarbeiten gehe. Sie gaben außerdem an, dass die technischen Spezifikationen und die Projektdokumentation teilweise inkonsistent seien.

Die Republikanische Kommission bewertete bestimmte Vorwürfe von Strabag als begründet, andere als unbegründet.

Der öffentliche Auftraggeber kann gegen die Entscheidung der Republikanischen Kommissionzum Schutz der Rechte bei öffentlichen Vergabeverfahren innerhalb einer Frist von 25 Tagen Berufung einlegen.

Gemäß dem Architekturprojekt, das vom Verkehrsinstitut CIP im Auftrag des Investors, der Stadt Belgrad, entwickelt wurde, ist das Bahnhofsgebäude als freistehendes Bauwerk geplant, mit einem Untergeschoss, Erdgeschoss und zwei Obergeschosse.

Der Busbahnhof wird in Neu-Belgrad im Block 42 errichtet, wo im September letzten Jahres bereits ein neuer Busbahnhof, BAS, eröffnet wurde.

I. Ž.
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Kompleks autobuske stanice planiran je na ukupnoj površini od oko 9,2 ha i sadržaće 44 polazna perona, 12 dolaznih, 9 dolazno/polaznih za turističke linije, odnosno ukupno 65 perona u okviru kompleksa autobuske stanice i još oko 30 parking mesta za duže zadržavanje autobusa u neposrednoj blizini, u okviru građevinskog kompleksa dela železničke stanice.

Autobuska stanica imaće 116.879 m2 nadzemnog prostora i još 27.625 m2 u suterenu.

Javna garaža sa minimalno 200 parking mesta predviđena je sa ulazom i izlazom iz Ulice Đorđa Stanojevića.
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