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Fahrer reichen Brief bei der EU-Delegation ein: Klärung des Aufenthaltsrechtsproblems oder neue Grenzblockade ab dem 14. September

Quelle: N1 Dienstag, 01.09.2026. 13:10
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Podeli
Abbildung (FotoMilos Muller/shutterstock.com)Abbildung
Transportunternehmer aus dem Westbalkan versammelten sich heute Mittag vor den Hauptsitzen der EU-Delegationen in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Nordmazedonien, um eine Lösung für die begrenzte Aufenthaltsdauer von Berufskraftfahrern aus dem Westbalkan in den Schengen-Staaten zu fordern.

Die Fahrer übergaben der EU-Delegation an vier verschiedenen Adressen ein Schreiben, in dem sie erklärten, dass sie in der Europäischen Union arbeiten, aber nicht dort leben möchten. Sie baten Brüssel, sie nicht wie gewöhnliche Touristen zu behandeln und die Regel von maximal 90 Tagen Aufenthalt innerhalb von 180 Tagen anzuwenden.

– Ich denke, das ist ein politischer Prozess. Wir haben innerhalb von zwei Tagen zwei Schreiben erhalten. Das erste war verheerend und teilte uns mit, dass sich nichts ändern werde und wir uns an die 90-Tage-Regelung von 180 Tagen anpassen müssten. Das zweite war so höflich wie möglich. Es heißt, wir tun alles, um eine Lösung zu finden, aber viele Gesetze müssen geändert werden. Solange das nicht der Fall ist, bleibt es ein Problem - sagte Nedjo Mandić, Präsident des Berufskraftfahrerverbands, vor dem Sitz der EU-Delegation.

Er wies darauf hin, dass die Fahrer darauf reagierten, indem sie erklärten, dass in einer Notsituation Entscheidungen getroffen würden, die Gesetze nicht außer Kraft setzten, sondern sie für einen bestimmten Zeitraum aussetzten, bis eine endgültige Lösung gefunden sei. Mandic erinnerte daran, dass die Fahrer bereits 2014 in Brüssel gewesen seien und ihnen damals versichert worden sei, die EU sei sich des Problems bewusst und werde es durch spezielle Visa lösen. Er fügte hinzu, dass sie am 29. Januar erneut in Brüssel gewesen seien und ihnen auch dort versichert worden sei, man sei sich des Problems bewusst und es würden Visa für Berufskraftfahrer ausgestellt.

- Sieben Monate sind vergangen, und nichts ist geschehen. Wir können nicht länger warten, unsere Unternehmen werden schließen müssen. Das wird ein Verlust für uns und unsere Wirtschaft sein - betonte Mandić.

Berufskraftfahrer bezeichnen die Lage als alarmierend und nennen als Beispiel ein serbisches Unternehmen mit elf Fahrern, von denen allein heute fünf an der Schengen-Grenze zurückgeschickt wurden. Die Fahrer warnen daher, dass sie erneut zu drastischen Maßnahmen greifen werden, sollte keine Lösung gefunden werden. Sie kündigen eine Blockade der Grenzübergänge ab dem 14. September an, bis ihre Forderungen erfüllt sind.
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