Schengen-Übergangslösung – Berechnung der Aufenthaltsdauer von Fahrern in Stunden
Quelle: Biznis.rs
Dienstag, 11.08.2026.
14:12
Dienstag, 11.08.2026.
14:12
Abbildung (FotoPixabay / Schwoaze)
Der Präsident des Internationalen Transportverbandes Serbiens, Nedjo Mandić, erklärt, dass die Anforderungen teilweise reduziert wurden, um eine schnelle Übergangslösung zu ermöglichen, diese aber dringend umgesetzt werden müsse. Die vorgeschlagene Übergangslösung sieht vor, die 90 Tage Aufenthalt im Schengen-Raum ab dem Tag der Einführung dieses Systems in Stunden statt in Kalendertagen zu zählen. Dadurch würde die tatsächliche Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum erfasst, und Ein- und Ausreisetag würden nicht automatisch als volle Tage gezählt.
- Bei der Berechnung der Aufenthaltsdauer stellten wir fest, dass unsere Fahrer zwischen 65 und etwas über 80 Tagen tatsächlich im Schengen-Raum waren. Laut Aufzeichnungen haben alle die 90 bis 120 Tage überschritten und verstoßen somit gegen die Regelung. Tatsächlich haben sie jedoch nicht mehr als 60, 70 oder 80 Tage im Schengen-Raum verbracht, erklärt Mandić gegenüber Biznis.rs.
Er erinnert zudem daran, dass vier Länder letzte Woche einen neuen Brief an die Europäische Kommission geschickt haben, nachdem das letzte Treffen der technischen Arbeitsgruppe keine Fortschritte bei der Lösung des Problems gebracht hatte.
Laut seinen Angaben hat die Europäische Kommission den Transportunternehmen mitgeteilt, dass die drei zuständigen Direktoren der EU-Generaldirektion Mobilität und Verkehr, mit denen sie verhandeln, derzeit im Urlaub sind und am 12. August zurückkehren werden. Nach ihrer Rückkehr erwarten die Transportunternehmen die Ansetzung eines Treffens. Sie bestehen darauf, dass die Gespräche persönlich und nicht online stattfinden, da frühere Treffen in diesem Format keine konkreten Vorschläge oder Fortschritte bei der Lösung des Problems gebracht haben.
- Wir erwarten, dass dann eine Lösung gefunden werden muss, sagt Mandic. Sollte es keine Fortschritte geben, schließen die Transportunternehmen radikalere Maßnahmen, einschließlich einer Grenzblockade, nicht aus.
Das elektronische Ein- und Ausreisesystem ermöglicht die strikte Kontrolle der Aufenthaltsdauer von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Berufskraftfahrer, die die zulässige Aufenthaltsdauer überschreiten, müssen nun mit Geldstrafen, Einreiseverboten und sogar Abschiebung rechnen.
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PU Međunarodni Transport Beograd
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Internationaler Transportverband Serbiens
Neđo Mandić
Aufenthalt von Berufskraftfahrern im Schengen-Raum
Schengen-Raum
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