NavMenu

Staat übernimmt Garantie für ein Darlehen in Höhe von 123,7 Millionen Euro für den Bau einer Ölpipeline nach Ungarn

Quelle: eKapija Sonntag, 09.08.2026. 21:39
Kommentare
Podeli
Abbildung (FotoShutterstock/fotokaleinar)Abbildung
Die serbische Regierung hat einen Gesetzentwurf zur Gewährung einer Staatsgarantie der Republik Serbien an die Bank Poštanska štedionica für einen Kredit in Höhe von 14,53 Milliarden Dinar verabschiedet. Dieser Kredit soll von Transnafta für den Bau der Ölpipeline Serbien-Ungarn verwendet werden.

Mit dem Kredit soll der Bau einer Ölpipeline von der ungarischen Grenze nach Novi Sad finanziert werden – ein Projekt, das die Regierung als wichtig für die Republik Serbien eingestuft hat. Die Staatsgarantie ist Voraussetzung für die Auszahlung der bewilligten Kreditmittel.

Laut Gesetzentwurf garantiert der Staat unwiderruflich, bedingungslos und auf erstes Abruf die ordnungsgemäße und fristgerechte Erfüllung der Verpflichtungen Transnaftas gegenüber der Bank Poštanska štedionica aus dem langfristigen Kredit.

Das Darlehen in Höhe von 14.528.082.271,39 Dinar wurde mit einem Zinssatz von 2,5 % zuzüglich des Dreimonats-BELIBOR aufgenommen. Die Laufzeit beträgt 42 Monate ab Inkrafttreten des Gesetzes über die Gewährung von Garantien.

Das Darlehen kann in einer oder mehreren Tranchen abgerufen werden. Die Rückzahlungsfrist beträgt bis zu 138 Monate ab Auszahlung des Darlehens zum jeweiligen Wechselkurs. Nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit erfolgt die Rückzahlung in 32 gleichen vierteljährlichen Raten. Die Bearbeitungsgebühr beträgt 0,3 % des Darlehensbetrags und ist einmalig im Voraus zu entrichten.

Das serbische Haushaltsgesetz für das Jahr 2026 sieht einen Betrag von bis zu 17,58 Milliarden Dinar für die Bereitstellung einer staatlichen Garantie vor.

Die Ölpipeline Serbien-Ungarn soll die Diversifizierung der serbischen Rohöllieferwege ermöglichen. Wie in der Erläuterung des Gesetzesentwurfs dargelegt, wird Serbien derzeit nur aus einer Richtung, über Kroatien und das Janaf-System, mit importiertem Rohöl versorgt.

Die neue Pipeline soll das ungarische System mit Novi Sad verbinden. Das Rohöl würde aus ungarischer Richtung zum Transnafta-Terminal in Novi Sad transportiert und von dort über die bestehende Pipeline zur Ölraffinerie Pančevo gebracht.

Auf serbischem Gebiet ist der Bau einer 113 Kilometer langen Trasse geplant. Die Pipeline wird durch die Gemeinden Kanjiža, Senta, Ada, Bečej, Žabalj und Novi Sad verlaufen. Auf ungarischer Seite ist ein etwa 190 Kilometer langer Abschnitt von Százhalombatta bis zur serbischen Grenze vorgesehen.

Die maximale Kapazität beträgt voraussichtlich 5,5 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr.

Die serbische Regierung erklärte im Dezember 2023 den Bau der Ölpipeline von der ungarischen Grenze nach Novi Sad zu einem Projekt von Bedeutung für die Republik Serbien.

I. Ž.
Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.