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Neue Kupfer- und Goldmine, Hüttenwerk außerhalb der Stadt die mögliche Umsiedlung der Bevölkerung – Was bringt der Plan für den Bergbaukomplex bei Bor und Zaječar mit sich?

Quelle: eKapija Montag, 20.07.2026. 09:59
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Lage des Planungsgebiets (FotoInstitut za arhitekturu i urbanizam Srbije)<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class=">Lage des Planungsgebiets</span></span>
Die Agentur für Raumentwicklung und Städtebau der Republik Serbien hat eine vorgezogene öffentliche Einsichtnahme in den Flächennutzungsplan für das Sondergebiet des Bergbau- und Hüttenkomplexes Čukaru Peki und Malko Golaja bekannt gegeben. Dieser Plan sieht die weitere Entwicklung der Bergbauproduktion in den Bezirken Bor und Zaječar vor. Das Dokument, das bis zum 3. August öffentlich einsehbar ist, sieht den Bau eines neuen Bergwerks, eines neuen Hüttenwerks und der dazugehörigen Infrastruktur vor. Darüber hinaus werden Zonen ausgewiesen, in denen eine Umsiedlung der Bevölkerung erfolgen kann, falls Gutachten ergeben, dass dort keine sicheren Wohnbedingungen gewährleistet werden können.

Der von der Firma Serbia Zijin Copper in Auftrag gegebene Plan umfasst ein Gebiet von rund 126 km² auf dem Gebiet der Städte Bor und Zaječar. Im Gebiet von Bor liegen die gesamten Katastergemeinden Slatina, Metovnica, Donja Bela Reka und Oštrelj sowie Teile der Katastergemeinden Šarbanovac und Brestovac. Das Gebiet von Zaječar umfasst die gesamte Katastergemeinde Nikoličevo und einen Teil der Katastergemeinde Zvezdan.

Der Plan sieht die Entwicklung von drei Schlüsselprojekten vor: dem Untertagebau Čukaru Peki (Unterlagerstätte), der neuen Kupfer- und Goldmine Malko Golaja bei Zaječar und des neuen Hüttenwerks im Gebiet von Bor. Hinzu kommen Infrastrukturkorridore, die diese Anlagen miteinander verbinden sollen.

Die geplante Entwicklung ist bis 2050 festgelegt, die erste Umsetzungsphase ist für 2035 vorgesehen.


Neues Hüttenwerk außerhalb des Stadtzentrums

Eine der Neuerungen ist der geplante Bau eines neuen Hüttenwerks mit einer Kapazität von bis zu 400.000 Tonnen Anoden- und Kathodenkupfer pro Jahr.

Das neue Hüttenwerk soll Konzentrate aus der Mine Čukaru Peki, der zukünftigen Mine Malka Golaja sowie Konzentrate des Unternehmens Serbia Zijin Copper verarbeiten. Innerhalb des Komplexes sind außerdem Anlagen zur Schwefelsäureproduktion, Gasreinigungssysteme und die dazugehörige Energie- und Versorgungsinfrastruktur geplant.

Laut Dokument soll dias Hüttenwerk an einem neuen Standort im Gebiet von Bor, außerhalb des bestehenden Stadtkerns, errichtet werden. Dies würde die Voraussetzungen für die schrittweise Verlagerung bestehender Schmelzkapazitäten aus dem Stadtzentrum schaffen.

Als Gründe werden die Reduzierung der industriellen Belastung im Stadtgebiet, die Verbesserung der Luftqualität und die Modernisierung der metallurgischen Produktion genannt. Der endgültige Standort wird anhand eines Entwurfs eines Raumordnungsplans festgelegt.


Neue Mine Malka Golaja

Erstmals umfasst der Plan die Erschließung der Mine Malka Golaja, die administrativ im Gebiet der Stadt Zaječar liegt. Laut Dokumentation verfügt das Gelände über ein erhebliches Kupfer- und Goldpotenzial und wird funktional mit dem Bor-Bergbausystem und der zukünftigen Schmelzhütte verbunden. Geplant ist der Bau von Abbauanlagen, Halden, Infrastrukturkorridoren und zugehörigen Einrichtungen.


Voraussichtliche Umsiedlungszonen

Ein Teil des Dokuments befasst sich mit der Zone, die direkt und indirekt von den Bergbauaktivitäten beeinflusst wird. In diesen Gebieten wird, wie bereits erwähnt, aufgrund möglicher Bodensenkungen, Auswirkungen auf Grundwasser, Luft und Boden sowie Lärm- und Staubbelastung ein besonderes Überwachungssystem eingerichtet. Planungslösungen für diese Zone können als Grundlage für die Feststellung des öffentlichen Interesses und die Regelung eigentumsrechtlicher Angelegenheiten, einschließlich der Umsiedlung der Bevölkerung, dienen, jedoch, wie bereits erwähnt, nur dann, wenn Gutachten und gesetzlich vorgeschriebene Verfahren bestätigen, dass die Gewährleistung akzeptabler Lebens- und Sicherheitsbedingungen nicht möglich ist.

Das Dokument legt fest, dass in den als „vorwiegend Bergbauzonen“ ausgewiesenen Gebieten der Bau neuer Gebäude nicht zulässig ist, sondern lediglich die Instandhaltung bestehender Gebäude bis zu einer möglichen Verlegung. In den als „potenzielle Nutzung“ gekennzeichneten Gebieten gelten vorerst keine Baubeschränkungen. Jegliche Nutzungsänderungen hängen von den Ergebnissen der Überwachung während des Abbaus ab.

Für die untere Lagerstätte des Tagebaus Čukaru Peki ist aufgrund möglicher Bodensenkungen eine kontinuierliche geotechnische Überwachung geplant. Sollten die Analysen ergeben, dass der Abbau eines Abschnitts der Staatsstraße Bor-Zaječar gefährden könnte, sieht der Plan deren vorsorgliche Verlegung sowie die Einrichtung von Schutzzonen, Beschilderung und eines permanenten Überwachungssystems vor.

Inhaber des Plans ist die Agentur für Raumentwicklung und Städtebau der Republik Serbien, während das Institut für Architektur und Städtebau Serbiens für die Erstellung des Planungsdokuments zuständig ist.

Bürger, Unternehmen und andere Interessengruppen können bis zum 3. August Kommentare und Vorschläge zu dem Plan bei der Agentur für Raumentwicklung und Städtebau der Republik Serbien einreichen und, wie in den Unterlagen angegeben, Einfluss auf die endgültigen Planungslösungen nehmen.

I. Ž.
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