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Fünf Tage in Belgrad im Zeichen der Zukunft der Weltwirtschaft

Quelle: eKapija Donnerstag, 11.06.2026. 13:59
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Podeli
(FotoShutterstock.com/GagoDesign)
Von Handel und Inflation bis hin zu künstlicher Intelligenz und geopolitischen Veränderungen – Themen, die die Weltwirtschaft prägen, stehen im Mittelpunkt der Diskussionen in Belgrad.

Wie wird die Weltwirtschaft im nächsten Jahrzehnt aussehen? Wird künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt verändern? Wie beeinflussen geopolitische Spannungen Handel, Investitionen und Wirtschaftswachstum? Diese und viele weitere Fragen werden auf dem 21. Weltkongress der Ökonomen der International Economic Association (IEA) erörtert, der vom 22. bis 26. Juni in Belgrad stattfindet.

Das Thema des diesjährigen Kongresses, „Konfliktierende Weltanschauungen: Globalismus versus Nationalismus, Multilateralismus versus Bilateralismus und Demokratie versus Autokratie“, eröffnet Raum für die Diskussion der zentralen Herausforderungen der modernen Welt. Im Fokus stehen globales Wirtschaftswachstum, Handelsbeziehungen, Inflation, nachhaltige Entwicklung, Energiewende, Produktivität, der Arbeitsmarkt und die Auswirkungen neuer Technologien auf Wirtschaft und Gesellschaft.

- Die Austragung des 21. Weltkongresses der Ökonomen in Belgrad findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Weltwirtschaft gleichzeitig unter Druck steht – von geopolitischen Spaltungen und Veränderungen im internationalen Handel bis hin zu Inflation, technologischem Wandel und den Herausforderungen nachhaltigen Wachstums. Daher ist dieser Kongress nicht nur eine akademische Veranstaltung, sondern ein wichtiger Dialograum darüber, wie Volkswirtschaften auf die tiefgreifenden Veränderungen reagieren können, die bereits Wirtschaft, Arbeitsmarkt und den Alltag der Bürger prägen. Für Serbien und die Region ist dies eine außergewöhnliche Gelegenheit, Teil der globalen Debatte zu sein und gleichzeitig zu zeigen, dass sie ein relevanter Treffpunkt für Wissen, Erfahrung und neue wirtschaftliche Ideen sein können - sagte Aleksandar Vlahović, Präsident des Verbandes der Ökonomen Serbiens.

Der Kongress findet zum ersten Mal in Südosteuropa statt und kehrt nach fast zwei Jahrzehnten auf den europäischen Kontinent zurück. Fünf Tage lang wird Belgrad Zentrum der Treffen führender internationaler Ökonomen und einer globalen Debatte über zukünftige Wirtschafts- und Entwicklungstrends sein.

Es werden über 1.000 Teilnehmer erwartet – Ökonomen, Professoren, Forscher, Vertreter internationaler Institutionen, Zentralbanken und der Wirtschaft aus aller Welt. Das Programm umfasst mehr als 200 Podiumsdiskussionen und 10 Plenarsitzungen zu zentralen globalen Herausforderungen und Trends.
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