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Đedović Handanović: Gasverbindungen mit Nordmazedonien und Rumänien in den nächsten zwei Jahren

Quelle: eKapija Sonntag, 31.05.2026. 20:17
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Abbildung (FotoReinhard Tiburzy/shutterstock.com)Abbildung
Für Serbien hat die Diversifizierung der Gaslieferwege durch den Bau von Verbindungsleitungen mit den Nachbarländern, vor allem mit Nordmazedonien und Rumänien, Priorität, erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, in einem Gespräch mit dem Direktor des Weltbankbüros in Serbien, Nicola Pontara, über das neue, mehrstufige Programm zur Entwicklung des serbischen Gassektors.

Laut Đedović Handanović sollen in den nächsten zwei Jahren zwei neue Verbindungsleitungen gebaut werden, die Serbien mehr Optionen hinsichtlich neuer Routen und Lieferanten sowie eine höhere Versorgungssicherheit im Krisenfall bieten werden.

- Die Unterstützung der Weltbank beim Ausbau des bestehenden Erdgastransportnetzes im Land, beim Bau von Kompressorstationen und beim Ausbau der unterirdischen Gasspeicher ist für uns von großer Bedeutung. Dadurch können wir alle Vorteile der neuen Verbindungsleitungen nutzen - so Đedović Handanović.

Das neue, mehrjährige Programm sieht die Umsetzung in mehreren Phasen vor. Die erste Phase umfasst den Bau des Gaspipeline-Abschnitts Niš-Velika Plana sowie die Erstellung der technischen Dokumentation für Projekte, die in den folgenden Phasen realisiert werden sollen.

In den Phasen 2 und 3 des Programms sind die Erweiterung bestehender und der Bau neuer Gasspeicher mit zugehörigen Gaspipelines sowie der Bau einer Gaspipeline von Mokrin nach Belgrad vorgesehen. Die Studie soll zudem eine Analyse der Eignung der serbischen Gasinfrastruktur für den Transport von Wasserstoff beinhalten.

Im Rahmen des Treffens wurden die aktuellen Aktivitäten erörtert, darunter das Genehmigungsverfahren der Weltbank für die Programmfinanzierung, die Bildung von Expertenteams und der Beginn der Erstellung der technischen Dokumentation.

Pontara zeigte sich erfreut darüber, dass die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bergbau und Energie und der serbischen Regierung mit neuen Projekten im Gassektor fortgesetzt wird.
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