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MOL erhält zwei weitere Wochen Zeit, um die Kaufverhandlungen mit NIS abzuschließen - Ungarisches Unternehmen zeigt sich „optimistisch“

Quelle: Beta Sonntag, 24.05.2026. 08:54
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Abbildung (FotoAleks Bajk)Abbildung
Energieministerin Dubravka Đedović Handanović gab bekannt, dass dem ungarischen Unternehmen MOL zwei weitere Wochen Zeit eingeräumt wurden, um die Verhandlungen mit GazpromNeft über den Kauf der russischen Anteile an Naftna industrija Srbije (NIS) abzuschließen.

Die Ministerin erklärte auf Instagram, der serbische Staat sei über die neue Frist bis zum 6. Juni informiert worden, ohne die Quelle dieser Information zu nennen.

- Wie wir bereits mehrfach betont haben, führt die serbische Regierung unter Präsident [Aleksandar] Vučić die Verhandlungen mit MOL über die Aktionärsvereinbarung fort. Die Situation ist komplex, aber unser Ziel und unsere Aufgabe ist es, eine langfristige Lösung zu finden und die Interessen des serbischen Staates zu wahren - so Đedović Handanović.

Die vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums gesetzte Frist für den Abschluss der Verhandlungen wäre ohne diese Änderungen heute abgelaufen.

Der Mehrheitseigentümer Gazprom Neft hatte bereits im Januar einen Entwurf des Kaufvertrags für den Verkauf seiner Anteile an das ungarische Unternehmen MOL vorgelegt.

MOL-Chef: Verhandlungen über den Kauf von NIS in der Endphase, wir sind optimistisch

Der Vorstandsvorsitzende der ungarischen MOL-Gruppe, Zsolt Hernadi, erklärte zur Verlängerung der Frist für den Abschluss der Verhandlungen über den Kauf der russischen Beteiligung an NIS, dass bis dato bedeutende Fortschritte erzielt worden seien, die Verhandlungen nun in die Endphase eingetreten seien und man sie unter Vorbehalt als „optimistisch“ einschätze.

Laut N1 informierte MOL die Budapester Börse darüber, dass sie vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums die offizielle Genehmigung erhalten habe, die Verhandlungen über den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an NIS bis zum 6. Juni 2026 fortzusetzen.

– In den vergangenen Monaten haben wir intensive Verhandlungen mit allen wichtigen Beteiligten der Transaktion im Zusammenhang mit NIS geführt und bedeutende Fortschritte erzielt. Wir befinden uns nun in der Endphase dieser sehr komplexen Verhandlungen. Wir sind optimistisch, allerdings müssen in den kommenden Wochen noch einige Bedingungen und Details vereinbart werden. „Wir sind weiterhin überzeugt, dass diese Transaktion für alle Beteiligten von Vorteil sein und zur langfristigen Versorgungssicherheit der gesamten Region und insbesondere Serbiens beitragen wird - sagte Hernadi laut N1.

Kurz vor dieser Bestätigung gab die serbische Energieministerin Dubravka Djedovic Handanovic auf ihrem Instagram-Account bekannt: „Der serbische Staat wurde soeben darüber informiert, dass MOL zwei weitere Wochen Zeit erhält, um die Verhandlungen mit Gazpromneft über den Kauf der russischen Anteile an NIS abzuschließen.“

Die von OFAC gesetzte Frist für MOL, eine Einigung zu erzielen, war am Samstag abgelaufen.
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