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Vučić: Serbien vermeidet die Verstaatlichung von NIS, die USA werden die Lizenz höchstwahrscheinlich verlängern

Quelle: Beta Freitag, 22.05.2026. 10:56
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Abbildung (FotoShutterstock/BalkansCat)Abbildung
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić äußerte sich zuversichtlich, dass die USA die Betriebslizenz für das Mineralölunternehmen Naftna industrija Srbije (NIS) verlängern werden und Serbien eine Verstaatlichung des Unternehmens vermeiden kann, das aufgrund seiner mehrheitlich russischen Beteiligung US-Sanktionen unterliegt.

Die USA haben eine Frist bis zum 22. Mai gesetzt, um die Verhandlungen zwischen dem russischen Konzern Gazprom, dem Mehrheitseigentümer von NIS, und dem ungarischen Konzern MOL über den Verkauf der Anteile abzuschließen. Vučić zeigte sich wenig optimistisch, dass dies innerhalb dieser Frist gelingen wird.

- Ich glaube nicht, dass die Amerikaner die Lizenz verlängern werden. Davon bin ich überzeugt, ich spreche mit allen Beteiligten - sagte er gegenüber RTS.

Er fügte hinzu, dass eine Lösung für NIS gefunden werden müsse und dass bisher niemand in Serbien Probleme gehabt habe, da es keine Treibstoffknappheit gegeben habe und der Staat einen Teil der Verbrauchssteuer erlassen habe, um eine Preiserhöhung zu verhindern.

Auf die Frage, ob der Regierungswechsel in Ungarn die Verhandlungen von MOL mit Serbien erschwert habe, antwortete Vučić, dies sei nicht der Fall.

- Ich weiß nicht, ob er andere Beziehungen erschwert hat. Die Beziehungen zu Serbien sind es nicht. Ich habe mit Peter Magjar gesprochen, und die Beziehungen sind in Ordnung - sagte er.

Zur Möglichkeit einer Verstaatlichung von NIS durch Serbien als Minderheitsaktionär erklärte Vučić, Serbien vermeide dies, obwohl es „innerhalb von drei Tagen“ hätte tun können, da man plane, das Problem mit dem weiteren Betrieb von NIS auf anderem Wege zu lösen.

- Es ist wichtig, dass sich die Bürger keine Sorgen machen müssen. Sie können sicher sein, dass jederzeit Treibstoff verfügbar sein wird - sagte Vučić.

Er kündigte ein Maßnahmenpaket für Rentner an.

- Wir bereiten etwas für Rentner vor, das ihnen sehr helfen wird. Dieses Maßnahmenpaket wird ihnen sehr helfen und ihre Geldbörsen in kurzer Zeit füllen. Die Menschen wissen, dass es passieren wird und können es in den nächsten drei Monaten erwarten - sagte Vučić.

Er betonte, dass die Unterstützung für den Lebensstandard der Rentner aus Realeinkommen finanziert werde.

- Dafür brauchen wir keine Kredite. Kredite sind beispielsweise für bestimmte Waffensysteme notwendig. Viele EU-Länder sind deutlich höher verschuldet als wir. Unsere Verschuldungsquote ist halb so hoch wie ihre - sagte Vučić.
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