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Serbien unterbreitet Ungarn ein Angebot für den NIS – MOL sollte bis Montag eine Stellungnahme abgeben

Quelle: RTS Freitag, 15.05.2026. 09:27
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(FotoPrint screen / Google maps)
Serbien wird sein Angebot für NIS noch heute an MOL übermitteln, und das ungarische Unternehmen soll bis Montag eine Stellungnahme abgeben, bestätigte Ministerin Dubravka Đedović Handanović aus Athen beim Energieministergipfel der vier Länder der Region.

Die regionale Energiekooperation und der Ausbau der Gasinfrastruktur stehen im Mittelpunkt des Treffens der Energieminister mehrerer Länder in Athen. Hauptthemen sind die Vernetzung der Märkte, neue Verbindungen und die Sicherstellung der Versorgungssicherheit angesichts der globalen Energiekrise.

Die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, teilte dem staatlichen Rundfunk RTS aus Athen mit, dass die Gespräche mit Vertretern von MOL fortgesetzt würden und Fortschritte erzielt worden seien.

- Gestern und vorgestern fanden Gespräche statt … Es gibt Fortschritte in einigen Punkten, und das ist gut. Allerdings muss noch eine endgültige Einigung in Bezug auf den Betrieb der Raffinerie in Pančevo erzielt werden - erklärte die Ministerin.

Wie sie hinzufügte, wird Serbien seinen finalen Vorschlag in Kürze vorlegen.

- Wir werden unseren finalen Vorschlag heute bis zum Ende des Tages einreichen, und der Vorstand von MOL wird dann am Montag darüber entscheiden - sagte Đedović Handanović.

Sie betonte, dass das Ziel darin bestehe, die wirtschaftlichen Interessen des Staates und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

- Unser Ziel ist klar: die Interessen unseres Landes zu schützen … und es gibt absolut keine Kompromisse, wenn es um die Auswirkungen des Raffineriebetriebs auf unsere Wirtschaft geht - betonte die Ministerin.

Bezüglich des Zeitrahmens für eine Einigung wies sie darauf hin, dass das Ergebnis auch von internationalen Faktoren abhänge.

- Es wird in erster Linie von der amerikanischen Regierung, aber auch vom russischen Mehrheitseigentümer abhängen - sagte sie.

Sie erinnerte daran, dass Serbien trotz der Herausforderungen die Marktstabilität wahren konnte.

- Wir hatten zu keinem Zeitpunkt Engpässe, die Versorgungssicherheit war nicht gefährdet - betonte die Ministerin.

Zur Erinnerung: Im Januar unterzeichnete die MOL-Gruppe mit Gazprom Neft die Eckpunkte der verbindlichen Rahmenvereinbarung (Heads of Agreement) über den Erwerb einer 56,15-prozentigen Beteiligung am serbischen Unternehmen Naftna industrija Srbije.

MOL gab im April bekannt, die Raffinerie in Pančevo langfristig zu betreiben, sollte sie Mehrheitseigentümerin werden.

Laut der vom US-amerikanischen OFAC ausgestellten Verhandlungslizenz soll der gesamte Prozess bis zum 22. Mai abgeschlossen sein.

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