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Riesiges Rechenzentrum in der Nähe von Dimitrovgrad geplant – Zukünftiger Investor wird eines der weltweit führenden IT-Unternehmen sein, 400 bis 500 Arbeitsplätze sind geplant, kündigt die Stadtverwaltung an

Quelle: far.rs Sonntag, 10.05.2026. 09:59
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Podeli
Abbildung (FotoPixabay / Akela999)Abbildung
Dimitrovgrad könnte eine weitere Stadt in Serbien mit einem Rechenzentrum werden und, wie die Stadtverwaltung mitteilte, eines der größten in Europa. Wenn alles nach Plan läuft, soll es in der Nähe von Smilovsko polje entstehen.

Wie der Bürgermeister von Dimitrovgrad, Vladica Dimitrov, betonte, handelt es sich um eine Investition in Milliardenhöhe. Er bezeichnete den geplanten Bau eines großen Rechenzentrums auf Smilovsko polje, das achtmal so groß wie das in Kragujevac wäre, als ein beispielloses Entwicklungsprojekt für die Stadt.

Laut Dimitrov wird der Bau dieses Komplexes mindestens vier bis fünf Jahre dauern und zahlreiche Unternehmen und Arbeitskräfte aus der gesamten Region beschäftigen. Die Dienste des Rechenzentrums sollen nach seiner Fertigstellung unter anderem von Ländern wie Bulgarien, der Türkei und Montenegro genutzt werden.

Dimitrov betonte, dass die Nähe zum zukünftigen Solarkraftwerk Brebex und einem großen Umspannwerk ausschlaggebend für die Standortwahl war, da solche Anlagen enorme Energiemengen benötigen. Zudem sei eine ebene Fläche von rund 60 Hektar erforderlich, um den Komplex energieeffizient zu errichten. Er gab an, dass der zukünftige Investor eines der weltweit größten IT-Unternehmen sein werde und das Bauunternehmen Jadran die Absichtserklärung unterzeichnet habe.

Er versicherte, dass für das Projekt weder Trinkwasser noch Wasser aus den Smilovci-Seen zur Kühlung verwendet würden und dass er ein hohes Maß an Transparenz und Umweltschutz erwarte. Die lokale Regierung wolle das Karstgebiet erhalten, so Dimitrov.

Details zu den Umweltauswirkungen würden nach der Erstellung des detaillierten Regulierungsplans bekannt gegeben.Seinen Schätzungen zufolge könnten in dem zukünftigen Rechenzentrum 400 bis 500 Mitarbeiter beschäftigt werden.
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