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Strategie für die Bewirtschaftung der mineralischen und sonstigen geologischen Ressourcen Serbiens bis 2040 verabschiedet

Quelle: eKapija Donnerstag, 23.04.2026. 15:21
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(FotoAleksandr Pobedimskiy/shutterstock.com)
Die Nationalversammlung der Republik Serbien hat heute die Strategie für die Bewirtschaftung der mineralischen und geologischen Ressourcen der Republik Serbien bis 2040 mit Prognosen bis 2050 verabschiedet.

Anlässlich der Verabschiedung der Strategie erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, dass die Vision dieses Dokuments darin bestehe, die Republik Serbien zu einem Land zu machen, das seine mineralischen Ressourcen verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschaftet und einen modernen, technologisch fortschrittlichen und wettbewerbsfähigen Bergbausektor entwickelt, teilte das Ministerium mit.

- Dies ist die erste Strategie in der Geschichte unseres Landes, die sich systematisch und umfassend mit der Bewirtschaftung der mineralischen Ressourcen befasst. Bislang verfügte Serbien über keine gültige strategische Politik in diesem Bereich – die letzte Strategie wurde zwar 2011 erarbeitet, aber nie von der Nationalversammlung verabschiedet. Die natürlichen Ressourcen werden in diesem Dokument nicht nur als Rohstoffbasis betrachtet, sondern als strategisches Potenzial für wirtschaftliche Entwicklung, industriellen Fortschritt, Energiesicherheit und die Stärkung der Energieunabhängigkeit des Landes. Der Staat wird weder die unkontrollierte Ausbeutung mineralischer Rohstoffe zulassen noch die Entwicklung behindern. Wir haben uns für einen Weg der Entwicklung entschieden, der die Einhaltung ökologischer Standards, die Kontrolle der Institutionen und die Verantwortung gegenüber den Bürgern uneingeschränkt gewährleistet - so die Ministerin.

Đedović Handanović betonte, dass die Strategie die Rolle der Kommunen und die Notwendigkeit ihrer stärkeren Einbindung anerkennt.

- Entwicklung darf nicht aufgezwungen, sondern muss gemeinsam beschlossen werden. Das bedeutet, dass die Bürger informiert werden müssen, die Institutionen präsent und die Standards klar und kontrollierbar sein müssen - sagte sie.

Laut ihrer Aussage wird in der Strategie den kritischen und strategischen mineralischen Rohstoffen besondere Aufmerksamkeit gewidmet, die das Fundament der neuen Industrie bilden – von Batterien und Elektromobilität bis hin zu Spitzentechnologien und der Energiewende.

- In Zeiten globaler geopolitischer Veränderungen, des Kampfes um Ressourcen und der Marktinstabilität sind mineralische Rohstoffe zu einer Frage der nationalen Sicherheit geworden. Ein politisch verantwortungsvoller Staat muss eine stärkere Verarbeitung im Inland, eine höhere Wertschöpfung, neue Fabriken, neue Technologien und neue Arbeitsplätze anstreben - erklärte sie.

Die Strategie basiert auf drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung: Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Die erste Säule umfasst Investitionen, die die Stabilität der Versorgung mit mineralischen Rohstoffen sichern und eine industrielle Wertschöpfungskette auf Basis heimischer Ressourcen entwickeln. Die zweite, ökologische Säule, beinhaltet die Verbesserung des Umweltschutzes, die Anwendung der Prinzipien des nachhaltigen Bergbaus und die Reduzierung negativer Auswirkungen durch den Einsatz moderner Technologien. Die dritte, soziale Säule, umfasst die Personalentwicklung, die Stärkung der Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und die Verbesserung der Transparenz im Sektor.

Das übergeordnete Ziel der Strategie ist die nachhaltige Bewirtschaftung der geologischen Forschung und die Nutzung mineralischer Ressourcen, um eine langfristige industrielle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu gewährleisten. Zur Erreichung dieses Ziels wurden drei spezifische Ziele und insgesamt 19 Maßnahmen definiert.

Das erste Ziel bezieht sich auf die Modernisierung der geologischen Forschung und des Bergbaus durch die Verbesserung von Vorschriften, die Digitalisierung von Daten und moderne Managementsysteme. Das zweite Ziel betrifft die Verbesserung des Zugangs zu mineralischen Ressourcen durch verstärkte geologische Forschung, die Identifizierung neuer Lagerstätten und eine optimierte Raumplanung. Das dritte Ziel bezieht sich auf die Weiterentwicklung von Wissen und Personal, die Stärkung der wissenschaftlichen Forschung und die Verbesserung der Aus- und Weiterbildung.

Die Strategie und der Bericht zur strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung wurden mit Unterstützung der Fakultät für Bergbau und Geologie der Universität Belgrad erstellt. Die öffentliche Diskussion dauerte insgesamt 56 Tage und damit deutlich länger als die gesetzlich vorgeschriebene Frist.

Parallel zur Strategieentwicklung wurde gemäß den einschlägigen Vorschriften eine strategische Umweltverträglichkeitsprüfung eingeleitet. Zudem wurden Konsultationen zu den grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen der Strategieumsetzung durchgeführt.
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