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Verhandlungen mit Aserbaidschan befinden sich in der Endphase, eine Einigung wird bis Ende Mai erwartet – Ein 500-MW-Gaskraftwerk ist bis Ende des Jahrzehnts geplant

Quelle: eKapija Dienstag, 21.04.2026. 12:37
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Abbildung (FotoPexels/Nikolai Kolosov)Abbildung
Die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, sprach in Belgrad mit einer Delegation der staatlichen Ölgesellschaft der Republik Aserbaidschan (SOCAR) über das Projekt zum Bau eines Gaskraftwerks bei Niš.

- Hauptthema des heutigen Treffens war die Harmonisierung der kommerziellen und technischen Vertragsbedingungen für den Bau eines Gaskraftwerks bei Niš. Hierbei wurden in kurzer Zeit gute Fortschritte erzielt. Die intensive Arbeit an der Vereinbarung begann unmittelbar nach der Unterzeichnung des Abkommens zwischen den Regierungen Serbiens und Aserbaidschans über den Bau eines Gaskraftwerks in Serbien im Februar in Belgrad in Anwesenheit der Präsidenten beider Länder, Aleksandar Vučić und Ilham Aliyev. Diese Woche führte die aserbaidschanische Delegation eine Reihe von Gesprächen auf technischer Ebene mit Vertretern des Ministeriums, von Elektroprivreda Srbije und Srbijagas. Wir gehen davon aus, dass wir uns bis Anfang Mai auf die Vertragsbedingungen für den Bau des neuen Kraftwerks einigen werden - so die Ministerin.

Laut ihren Angaben wird der Vertrag unter anderem die Beteiligung und Verantwortlichkeiten von EPS, Srbijagas und SOCAR an diesem Projekt regeln, für dessen Umsetzung ein Joint Venture gegründet wird.

- Das Gaskraftwerksprojekt ist in allen strategischen Dokumenten als Kapazität vorgesehen, die zusätzliche Grundenergie für unser Stromnetz und eine höhere Energiesicherheit, insbesondere für den Bedarf der Industrie in Südserbien, bereitstellen soll - sagte Đedović Handanović und fügte hinzu, dass der Bau des neuen Kraftwerks bis 2030 geplant sei.

Die endgültige Entscheidung über die Kapazität des Kraftwerks hängt von der Rentabilität der Investition ab. Derzeit wird eine Kapazität von rund 500 Megawatt für die Stromerzeugung und rund 150 Megawatt für die Wärmeerzeugung erwogen.

Die Ministerin betonte, dass sich Aserbaidschan in den vergangenen drei Jahren als zuverlässiger Partner bei der Erdgasversorgung Serbiens erwiesen habe.

Die Gaslieferungen aus Aserbaidschan steigen jährlich, und der Betrieb des Gaskraftwerks wird nach seiner Fertigstellung jährlich rund 600 Millionen Kubikmeter Gas benötigen, heißt es in der Erklärung.

Neben Vertretern von SOCAR nahmen auch Vertreter von Elektroprivreda Srbije und Srbijagas an dem Treffen teil.
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