MAT: BIP Serbiens stieg in den ersten beiden Monaten um 1,9 %, aber auch das Haushaltsdefizit erhöhte s ich
Quelle: Beta
Donnerstag, 09.04.2026.
19:33
Donnerstag, 09.04.2026.
19:33
(FotoPexels/AlphaTradeZone)
Haupttreiber des Wachstums waren die Sektoren „Sonstige Dienstleistungen“, „Bauwesen“ und „Nettosteuern“, während der negative Beitrag aus der Industrie stammte.
- Die Industrieproduktion ging im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht zurück. Unter Berücksichtigung aller geopolitischen Herausforderungen, der Probleme im Betrieb der Raffinerie in Pančevo und der Tatsache, dass der Februar dieses Jahres einen Arbeitstag weniger hatte als der Februar des Vorjahres, ist dieses Ergebnis jedoch als angemessen zu bewerten - heißt es im Text „Bewertung der Wirtschaftstätigkeit“. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres lagen die Rohstoffexporte 1,6 % über dem Vorjahreswert, die Rohstoffimporte hingegen 3,5 % darunter. Wie bereits erwähnt, werden rund 85 % der Warenimporte durch Exporte gedeckt, was ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr (80,7 %) darstellt. Der serbische Haushalt verzeichnete in den ersten beiden Monaten dieses Jahres ein Defizit von 70,5 Milliarden Dinar, was einem Anstieg um 44,8 Milliarden Dinar gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Umsatz im Einzelhandel lag im Februar 2026 real 4,6 % über dem des Vorjahresmonats. Im Januar 2026 stieg das durchschnittliche Nettoeinkommen nominal um 10,2 % und real um 7,6 % gegenüber dem Vorjahr. Im Januar und Februar 2026 wurde eine monatliche Inflation von 0,3 % bzw. 0,5 % und eine jährliche Inflation von 2,4 % bzw. 2,5 % verzeichnet. Seit September 2025 bewegt sich die Inflation innerhalb des Zielbereichs des Nationalen Statistikamtes (NBS) und liegt unter drei Prozent. Dies ist hauptsächlich auf die im März 2026 ausgelaufenen Margenbeschränkungen im Konsumgüterhandel zurückzuführen.
Im Februar 2026 lag die jährliche Inflation in Serbien über dem EU-Durchschnitt. Sie betrug 2,5 % in Serbien und 2,1 % in der Europäischen Union bzw. 1,9 % in der Eurozone.
Von den 27 EU-Mitgliedstaaten wiesen sieben Länder eine höhere jährliche Inflation als Serbien auf. Die höchsten Inflationsraten wurden in Rumänien (8,3 %), der Slowakei (4 %) und Kroatien (3,9 %) verzeichnet.
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