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EU hat keine konkrete Lösung für die Probleme der Transportunternehmen auf dem Westbalkan

Quelle: N1 Donnerstag, 26.03.2026. 15:31
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Podeli
Abbildung (FotoPixabay / blende12)Abbildung
Die Europäische Union hat noch keine konkrete Lösung für das Problem der Lkw-Fahrer aus Nicht-EU-Ländern des Westbalkans. „Wir verstehen, dass dieses Thema für die Region besonders wichtig ist, da die EU der größte Handelspartner des Westbalkans ist, aber auch für europäische Unternehmen und Lieferketten in der EU. Wir beobachten die Situation genau und stehen in Kontakt mit unseren Partnern in der Region“, erklärte die Europäische Kommission (EK) gegenüber N1.

Die Europäische Kommission betont, dass die EU „die Bedeutung des Straßentransports, der fast 80 Prozent des Handels mit der Region ausmacht, sowie die Bedeutung der Berufskraftfahrer für die bilateralen Handelsbeziehungen anerkennt“ und dass an einer Lösung gearbeitet wird.

Die EK erinnert daran, dass nach dem ersten Treffen mit den Ministern der betroffenen Länder eine technische Arbeitsgruppe gebildet wurde, die sich bereits mehrfach getroffen hat.

- Ziel ist es, ein klares Verständnis der Funktionsweise des Ein- und Ausreisesystems zu gewährleisten und Maßnahmen zur Abmilderung möglicher negativer Folgen zu prüfen - so der Sprecher.

Sie fügen hinzu, dass die Mitgliedstaaten auch konkrete Lösungen zur Erleichterung der Mobilität von Transportunternehmen – insbesondere von Lkw-Fahrern – prüfen.

- Dies kann Änderungen nationaler Gesetze zur Erteilung langfristiger nationaler Visa umfassen - teilt die Europäische Kommission N1 mit und ergänzt, dass die Arbeiten fortgesetzt werden.

Wie sie betonen, bleibt die Änderung des Ein- und Ausreisesystems (EES) in Kraft.

- Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit der Europäer. Das EES ist Teil dieses Ziels. Dieses System führt keine neuen Anforderungen hinsichtlich der Dauer von Kurzaufenthalten im Schengen-Raum ein. Es bewirkt vielmehr eine bessere Umsetzung bestehender Regeln und die systematische Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten - erinnert die EU-Kommission.
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