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„Investitionen in die Zukunft – Energie für die neue Welt“: Wir präsentieren Ihnen den neuen Themennewsletter von eKapija

Quelle: eKapija Donnerstag, 26.03.2026. 10:49
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(FotoeKapija)
Das Wirtschaftsportal eKapija veröffentlichte den Themennewsletter „Investitionen in die Zukunft – Energie für die neue Welt“, in dem wir eine Debatte über grüne Wirtschaft, Ökologie und Energiesicherheit anstießen. Gerade in Krisenzeiten stärken diejenigen ihre Position, die verstehen, dass die Energiewende nicht zum Stillstand kommen darf. Die Ausgabe, die mit Unterstützung von Nestlé realisiert wurde, zeigt einmal mehr, dass grüne Energie heute nicht nur ökologisch, sondern auch eine strategische Entscheidung für nachhaltiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ist.

In der Geschäftswelt wie im Sport spiegelt das Ergebnis stets Strategie, Disziplin und vor allem die Wahl der Teammitglieder wider. Im Kampf für den Erhalt einer gesunden Umwelt ist das Unternehmen Mozzart längst nicht mehr nur Beobachter der Umweltveränderungen. Es ist zu einem aktiven Akteur geworden, der durch die konsequente Anwendung der Philosophie „Wiederverwenden, Reduzieren, Recyceln“ neuen Wert für eine sauberere Zukunft schafft. Wie Toma Vukić, Leiter des Lizenzbereichs bei Mozzart, betont, bedeutet grüne Wirtschaft für das Unternehmen nicht nur ein effizientes Ressourcenmanagement, sondern auch die aktive Wiederherstellung der Natur in ihren schwächsten Gebieten. Im Laufe des Jahres wurde das ökologische Engagement durch Projekte gestärkt, die sich direkt auf den Erhalt der serbischen Biodiversität auswirken.

Angesichts immer ambitionierterer Klimaziele und des zunehmenden Bedarfs an stabilen Energiequellen rückt die Kernenergie wieder in den Fokus der globalen Energiepolitik. In Serbien wird dieses Thema zusätzlich durch Diskussionen über den zukünftigen Energiemix, den möglichen Bau von Kernkraftwerken sowie die Verbesserung bestehender Systeme zur Entsorgung radioaktiver Abfälle und zur nuklearen Sicherheit aktuell. Dalibor Arbutina, Direktor des Unternehmens Nuklearanlagen Serbiens, sprach über diese Themen und hob die Bedeutung der Kernenergie für die Energiesicherheit sowie die konkreten Schritte hervor, die Serbien in diesem Bereich bereits unternimmt.

Lebensmittelverschwendung ist eine der paradoxesten Herausforderungen der modernen Gesellschaft. Während täglich riesige Mengen an Obst und Gemüse weggeworfen werden, wächst der Bedarf an nachhaltigen Rohstoffquellen und umweltschonenden Lösungen. So entstand das Projekt „Pure Way“ der Fakultät für Chemie in Belgrad, das Projektleiter Dr. Petar Ristivojević, außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Analytische Chemie der Fakultät für Chemie der Universität Belgrad, vorstellte. Wie er erklärte, reduziert dieses Projekt nicht nur die Abfallmenge, sondern wandelt sie in eine wertvolle Ressource um, wodurch gleichzeitig Treibhausgasemissionen gesenkt und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft gefördert werden.

In einer Zeit, in der Klimapolitiken zunehmend die industriellen Prozesse prägen, befinden sich energieintensive Wirtschaftszweige an einem Wendepunkt: Sie stehen unter dem Druck, Emissionen zu reduzieren, und müssen gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Obwohl sie oft als Teil des Problems gesehen werden, können diese Sektoren durch Investitionen in neue Technologien, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselrolle beim Wandel hin zu einem nachhaltigeren Geschäftsmodell spielen. Wie komplex dieser Prozess in der Praxis ist, welchen Herausforderungen Unternehmen gegenüberstehen und was nötig ist, um den Übergang ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu gestalten, erklärte uns Stanislava Simić, Direktorin des Verbandes der energieintensiven Industrie Serbiens.

Batteriespeicher in Kombination mit einer Solaranlage ermöglichen es Unternehmen, sich besser gegen Strompreisschwankungen abzusichern und Kosten deutlich zu senken. Ein hochwertiges System behält nach 15 Jahren bei einem Ladezyklus pro Tag noch etwa 60 % seiner ursprünglichen Leistung und reduziert gleichzeitig den CO₂-Fußabdruck. Das Unternehmen Conseko doo Belgrad bietet mit über 15 Jahren Erfahrung Komplettlösungen – von der Planung und Dimensionierung bis zur Inbetriebnahme von Batteriesystemen. Es ermöglicht zudem die Integration in den Strommarkt, einschließlich Arbitrage und Teilnahme am Markt für Systemdienstleistungen.

Nestlé hat das Projekt „Gemeinsam als Geschenk an die Bienen“ ins Leben gerufen, um Bienen durch die Ausbildung junger Menschen und die Verbesserung lokaler Agrarökosysteme zu schützen. In Zusammenarbeit mit Landwirtschaftsschulen beteiligen sich Schülerinnen und Schüler an der Pflanzung von Honigbäumen, dem Bau von Bienenhotels und dem Erlernen nachhaltiger, regenerativer Landwirtschaft. Ziel des Projekts ist es, Bestäuber zu schützen, die Biodiversität zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der landwirtschaftlichen Produktion zu stärken. Gleichzeitig sensibilisiert die Initiative für die Bedeutung von Bienen für das Ernährungssystem und die Zukunft der Lebensmittelproduktion.

Die Länder der Region nähern sich der vollständigen Integration ihrer Strommärkte in die EU. Dies ist ein wichtiger Schritt, um wettbewerbsfähige Preise, größere Systemstabilität, Widerstandsfähigkeit gegenüber Energiekrisen und die Unterstützung der Energiewende zu gewährleisten. Der Anbindungsprozess erfordert nicht nur technische Bereitschaft, sondern auch die Harmonisierung der Gesetzgebung mit den EU-Vorschriften, die sich derzeit in den einzelnen Ländern der Region in unterschiedlichen Stadien befindet. Wie weit Serbien, Montenegro und Bosnien und Herzegowina in diesem Prozess fortgeschritten sind, berichtet die Energiegemeinschaft für eKapija.

Während Serbien Solar- und Windkraftprojekte rasant vorantreibt, wird immer häufiger die Frage aufgeworfen, ob Kernenergie ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen Energiemixes werden könnte. Laut Prof. Dr. Vladimir Stevanović von der Fakultät für Maschinenbau der Universität Belgrad sind die Gründe, warum viele Länder Kernkraftwerke in Erwägung ziehen oder bauen, auch für Serbien dieselben: die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen und langfristig niedrigere Stromerzeugungskosten.

Montenegro bereitet ein neues Luftreinhaltegesetz vor, das den bestehenden Rechtsrahmen deutlich verbessert und strengere Umweltstandards einführt, die den neuesten Richtlinien der Europäischen Union entsprechen. Hauptziel dieses Gesetzes ist der Schutz der Gesundheit der Bürger und der Erhalt der Umwelt, wobei gleichzeitig das verfassungsmäßige Recht jedes Einzelnen auf saubere und sichere Luft gewährleistet wird. Eine der wichtigsten Neuerungen des Gesetzes ist die Einführung eines Rechtsmechanismus, der es Bürgern ermöglicht, Entschädigung zu fordern, wenn ihre Gesundheit durch Luftverschmutzung und die Nichteinhaltung vorgeschriebener Standards gefährdet ist.

Die serbische Regierung hat die Energiebilanz für das Jahr 2026 festgelegt, die unter anderem Pläne für den Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien enthält. Laut diesem Dokument ist im kommenden Jahr die Installation von 180 MW neuer Windkraftanlagen und 56,7 MW neuer Solaranlagen geplant, was insgesamt einer neuen Kapazität von fast 237 MW entspricht.

Montenegro plant für 2026 einen deutlichen Anstieg der Stromerzeugung auf 3.798 GWh. Wie in der Energiebilanz dargelegt, ist für dieses Jahr eine signifikante Veränderung der Stromerzeugungsstruktur vorgesehen, und Hauptgrund hierfür ist der deutliche Ausbau der Wind- und Solarenergie. Insgesamt werden erneuerbare Energien etwa zwei Drittel der gesamten Stromerzeugung ausmachen.

Bosnien und Herzegowina befindet sich in einem starken Investitionszyklus im Bereich der erneuerbaren Energien und plant in den kommenden Jahren Investitionen von über einer Milliarde Euro. Der Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen, unterstützt durch den Privatsektor und Energieunternehmen, soll die Kapazitäten deutlich erhöhen und die Energiewende beschleunigen. Dieser Prozess bringt auch weitergehende wirtschaftliche Vorteile mit sich, darunter neue Arbeitsplätze, höhere Investitionen und mehr Energiesicherheit.

Die Abschaffung der Recyclinganreize Anfang 2026 hat bereits zu Störungen im System geführt: Das Abfallaufkommen ist gesunken, die Kosten steigen und die Anlagen arbeiten unterhalb ihrer Kapazität. Wie Sanja Knežević Mitrović, Leiterin der Umweltabteilung bei NALED, betont, befindet sich der Sektor derzeit im Übergang vom alten Verwaltungs- zum neuen Marktmodell. Sie warnt, dass ohne klare Regeln und Unterstützung in der Übergangsphase die Gefahr einer weiteren Verlangsamung und Destabilisierung des Systems besteht.

In ihrem Beitrag für eKapija hebt Sandra Pejović hervor, dass die Kreislaufwirtschaft angesichts steigender Kosten, informierter Verbraucher und strengerer Regulierungen keine Theorie mehr, sondern eine notwendige Geschäftsstrategie ist. Insbesondere betont sie, dass die Konsumgüterindustrie auf ein „Design-Nutzung-Wiederverwendungs“-Modell umsteigen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Obwohl die Region des westlichen Balkans noch überwiegend linear funktioniert, weist sie darauf hin, dass der hohe Anteil an Abfällen auf Deponien enormes Potenzial für den Übergang zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell bietet.

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