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Passagierverkehr nach Budapest bis zum 27. März: 8 Zugpaare pro Tag, davon zwei nach Wien - Geplant, Zollkontrollen während der Fahrt durchzuführen

Quelle: N1/ Beta Sonntag, 01.03.2026. 14:43
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Abbildung (FotoeKapija / Aleksandra Kekić)Abbildung
Der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó gab bekannt, dass der Personenzugverkehr auf der Strecke Belgrad-Budapest spätestens am 27. März aufgenommen wird.

- Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Ungarn und Serbien Sicherheit und Entwicklung in verschiedenen Bereichen nicht mehr ohne einander gewährleisten können. Wir sind unentbehrlich geworden. Der Schienenverkehr ist ideal für das Wirtschaftswachstum, da er die Umwelt schont und keine Staus verursacht. Serbien ist die effizienteste Verbindung zwischen den Häfen Südeuropas und dem Westen. Der Verkehr zwischen Süd- und Westeuropa ist von entscheidender Bedeutung und wird die serbische und die ungarische Wirtschaft stärken - erklärte er vor Journalisten in Belgrad.

Am Freitag fuhren die ersten Güterzüge offiziell auf der Strecke Belgrad-Budapest. Wie er mitteilte, werden nach der Aufnahme des Personenverkehrs täglich 16 Züge verkehren, vier davon mit der Strecke Budapest-Wien verbunden (insgesamt acht Zugpaare zwischen den beiden Städten, davon zwei nach Wien – Anm. d. Red. eKapija).

- Was die Grenzkontrollen angeht, werden wir versuchen, die Anzahl der Zwischenstopps so gering wie möglich zu halten. Die Zollkontrolle soll während der Fahrt erfolgen, und wir wollen die Fahrzeit zwischen Belgrad und Budapest auf etwa drei Stunden verkürzen. Tickets werden demnächst zum Preis von 25 Euro erhältlich sein - sagte der ungarische Minister.

Szijjártó erklärte, dass die beiden Länder aufgrund des Strombedarfs ihre Zusammenarbeit auf den Bereich der Kernenergie ausgeweitet hätten. Er wies außerdem darauf hin, dass eine weitere Übertragungsleitung zwischen den beiden Ländern gebaut werde, die die bestehende Kapazität bis 2030 verdoppeln werde.

Die europäische Integration bezeichnete er als schlechten Witz, da Brüssel seiner Meinung nach die Ukraine vor Serbien in die Europäische Union aufnehmen wolle. Er nannte die Ukraine das korrupteste Land der Welt.

- Serbien würde die EU stärken, zu ihrer Entwicklung beitragen und Frieden bringen, während die Ukraine verdorbenes Getreide, die ukrainische Mafia und Krieg mit sich bringen würde - behauptete er.

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