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Đedović Handanović: Serbien ist das einzige Land in der Region, das die Bedingungen für den Zugang zum EU-Binnenmarkt für Strom erfüllt hat

Quelle: Beta Dienstag, 10.02.2026. 13:37
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Abbildung (Fotowest cowboy/shutterstock.com)Abbildung
Serbien ist das erste und bisher einzige Land unserer Region, das die Bedingungen für den Zugang zum EU-Strombinnenmarkt erfüllt hat. Wir sind zuversichtlich, dass wir zu den ersten gehören werden, die Teil des gemeinsamen Marktes werden, sagte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, nach Gesprächen mit dem stellvertretenden EAD-Direktor für Westeuropa, Emanuele Giaufret, über geplante Investitionen und die Umsetzung von Reformen im Energiesektor.

- Wir arbeiten auch intensiv an Reformen im Gassektor, die einen wichtigen Teil unserer Reformagenda darstellen - sagte Đedović Handanović laut einer Mitteilung ihres Büros.

Der Ausbau der Infrastruktur und die Diversifizierung der Bezugsquellen seien entscheidend für die langfristige Versorgungssicherheit mit Gas, fügte sie hinzu.

- Im Gassektor zählen der Bau von Gasverbindungen nach Rumänien und Nordmazedonien, die für die Diversifizierung der Bezugsquellen und -wege wichtig sind, der Bau einer neuen Hauptgaspipeline von Niš nach Horgos sowie der Ausbau der Erdgasspeicherkapazitäten zu den Prioritäten. Wir planen außerdem, ein Abkommen mit Aserbaidschan über den Bau eines Gaskraftwerks zu unterzeichnen - erklärte die Ministerin.

In Bezug auf die Sanktionen gegen Naftna industrija Srbije (NIS) sagte sie, dass die zwischen Gazpromneft und dem ungarischen Unternehmen MOL erzielte Vereinbarung über den Verkauf der russischen Anteile an NIS den Weg für eine nachhaltige Lösung für NIS geebnet habe, nämlich die Aufhebung der US-Sanktionen gegen das Unternehmen.

Im Hinblick auf die Kernenergie erinnerte die Ministerin daran, dass in Zusammenarbeit mit dem französischen Energiekonzern EDF eine technische Vorstudie zur friedlichen Nutzung der Kernenergie in Serbien erstellt worden sei. Diese umfasse unter anderem eine Analyse des Zustands und der Bereitschaft des Stromnetzes für ein Kernkraftwerk sowie eine Untersuchung verfügbarer Technologien und potenzieller Partner.

Auf dem Treffen wurden Energieprojekte erörtert, für die die Finanzierung aus dem Investitionsrahmen des Westbalkans (WBIF) bewilligt wurde, sowie Projekte, für die Serbien möglicherweise EU-Fördermittel beantragen könnte.

Giaufret, ehemaliger EU-Botschafter in Serbien, sagte, es gebe bedeutende Entwicklungen, aber auch Herausforderungen im serbischen Energiesektor, und wies auf die Bedeutung hin, die die Europäische Union den Reformen im Energiesektor und der Dynamik ihrer Umsetzung beimisst.
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