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Ministerin: ADNOC wird eine sehr bedeutende Beteiligung an NIS haben

Quelle: eKapija Donnerstag, 05.02.2026. 20:20
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(FotoShutterstock/Adam Radosavljevic)
Die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, sprach heute in Abu Dhabi mit der Geschäftsleitung des Ölkonzerns ADNOC, der sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit MOL über den Kauf der GazpromNeft-Anteile am Mineralölunternehmen Naftna industrija Srbije (NIS) befindet, über die künftige Zusammenarbeit im Ölsektor Serbiens.

Đedović Handanović erklärte, das Treffen mit den Managern des Unternehmens aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Omar Alsuwaidi und Nasser Al Muhairi, sei produktiv verlaufen. Man arbeite daran, das Joint Venture von ADNOC und MOL zum Mehrheitseigentümer von NIS zu machen, wobei ADNOC eine bedeutende Beteiligung an diesem Joint Venture halten werde, wie die Regierungswebsite berichtete.

Es handele sich um ein staatliches Unternehmen der VAE mit umfassender Erfahrung im Ölsektor, das die Interessen des Staates verstehe, was für Serbien von enormer Bedeutung sei, betonte die Ministerin und fügte hinzu, dies sei auch für die zukünftige Entwicklung der Raffinerie in Pančevo wichtig.

Laut ihren Angaben haben die Führungskräfte von ADNOC bestätigt, dass der Weiterbetrieb der Raffinerie und deren Kapazitätsausbau künftig den Marktanforderungen entsprechend angestrebt werden.

Die Ministerin erklärte, dass bei dem Treffen auch der Kauf der zusätzlichen serbischen Anteile an NIS für fünf Prozent erörtert wurde. Man habe sich darauf geeinigt, den konstruktiven und transparenten Dialog wie bisher fortzusetzen.

- Ich bedanke mich dafür, dass ADNOC von Anfang an mit uns und dem Office for the Control of Foreign Assets (OFAC) des US-Finanzministeriums – ebenso wie Serbien – in Kontakt stand und sich für die Sicherstellung einer regelmäßigen Rohölversorgung der Raffinerie sowie die Verlängerung der Lizenz einsetzte - sagte Đedović Handanović.

Sie gab bekannt, dass die umfassende Analyse der Geschäftsvorgänge im Zusammenhang mit dem Erwerb der russischen Anteile an NIS bis Ende Februar abgeschlossen sein wird, um die Voraussetzungen für die Unterzeichnung des Kaufvertrags im März zu schaffen – innerhalb der von OFAC gesetzten Frist bis zum 24. März.

- OFAC muss dieser Transaktion zustimmen, um die Sanktionen gegen NIS aufzuheben, was unser langfristiges Ziel ist - erklärte die Ministerin. Sie merkte an, dass MOL NIS künftig als Mehrheitsaktionär in einem Joint Venture mit ADNOC führen werde, während das Unternehmen aus den VAE in den Leitungsgremien vertreten sein werde.

Dies sei wichtig, da ADNOC über Erfahrung im Management großer Systeme verfüge und die Arbeit von NIS durch die Mitarbeit in den Leitungsgremien überwachen könne.

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