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Fakultät für Architektur in Belgrad und Kiparh läuten eine neue Ära der Architekturausbildung in Serbien ein

Quelle: eKapija Sonntag, 25.01.2026. 12:03
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Sara Parezanović und Professor Vladimir Lojanica (FotoSrđan Bosnić)<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class=">Sara Parezanovi</span></span>ć<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class="> und Professor Vladimir Lojanica</span></span>

Der Dekan der Fakultät für Architektur der Universität Belgrad, Prof. Arch. Vladimir Lojanica, und die Gründer der Architekturschule Kiparh, Mihailo und Sara Parezanović, unterzeichneten ein Kooperationsprotokoll zwischen ihren beiden Bildungseinrichtungen. Dieser Akt formalisierte eine langfristige Partnerschaft zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Architekturausbildung in Serbien.

Diese Kooperation stellt, wie die beiden Gründer betonen, ein international einzigartiges Modell dar, da sie erstmals die voruniversitäre und universitäre Ausbildung im Bereich Architektur systematisch miteinander verknüpft. Durch die Kombination der Erfahrung der Kiparh-Schule in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit dem akademischen Wissen und Forschungspotenzial der Fakultät für Architektur wird eine durchgängige Ausbildung zukünftiger Architekten – von der frühen Kindheit bis zum Berufsleben – gewährleistet.

– Die Bedeutung dieser Initiative reicht weit über den Berufsstand hinaus. Durch gemeinsame Programme, Workshops, Vorträge, Forschungsprojekte und Mentoring-Aktivitäten soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Architektur und gebauter Umwelt nicht nur bei zukünftigen Architekten, sondern auch bei zukünftigen Bürgern verschiedenster Art geschärft werden. Auf diese Weise wird die Architektur als wichtiger Bestandteil der allgemeinen Kultur und Bildung positioniert – heißt es in der Mitteilung.

Sara Parezanović, Vladimir Lojanica und Mihailo Parezanović (FotoSrđan Bosnić)Sara Parezanović, Vladimir Lojanica und Mihailo Parezanović

Die Initiative bettet Architektur in einen breiteren Bildungs- und Gesellschaftskontext ein und schafft so die Voraussetzungen dafür, dass Raumverständnis Teil des Allgemeinwissens und nicht ausschließlich eine Fachdisziplin wird.

Die Partnerschaft bietet eine neue Plattform für den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen zwischen Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrenden beider Institutionen. Sie eröffnet Raum für innovative Lehrformate, einen interdisziplinären Ansatz und die Entwicklung neuer Lernerfahrungen, die zur Qualität der Architekturausbildung und zur Entwicklung einer kritischen Auseinandersetzung mit Raum und seiner Gestaltung beitragen.

Dieses Protokoll legt den Grundstein für eine neue Praxis in der Architekturausbildung in Serbien – eine Praxis, die frühzeitig räumliches Bewusstsein, kritisches Denken und einen verantwortungsvollen Umgang mit der gebauten Umwelt fördert.
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