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Russen verhandeln mit Ungarn über den Verkauf des NIS, bestätigt Ministerin

Quelle: eKapija Donnerstag, 25.12.2025. 15:01
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(FotoShutterstock/dr Igi)
Energieministerin Dubravka Đedović Handanovć bestätigte, dass Verhandlungen zwischen russischen Aktionären und dem Unternehmen MOL über den Kauf von NIS laufen.

- Die russischen Aktionäre, die Mehrheitseigentümer von NIS sind, und das ungarische Unternehmen MOL verhandeln über den Ausstieg der russischen Anteile an NIS. Dies ist eine Forderung der US-Regierung, um die Voraussetzungen für die Aufhebung der Sanktionen zu schaffen - erklärte Ministerin Đedović Handanovć.

Sie fügte hinzu, dass NIS und MOL sich diesbezüglich an das OFAC gewandt hätten.

- Die ungarische Regierung unterstützt diese Gespräche, und auch die serbische Regierung wird sie unterstützen, um eine Lösung zur Aufhebung der Sanktionen zu finden und die Voraussetzungen für die Erteilung einer Betriebsgenehmigung an Naftna industrija Srbije zu schaffen - ergänzte sie.

Sie erinnerte daran, dass die Sanktionen gegen NIS heute zum 77. Mal in Kraft getreten seien.

- Besonders stolz bin ich darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger dies nicht zu spüren bekommen haben, dass unsere staatlichen Reserven – Diesel, Benzin, Heizöl und Kerosin – ausreichen, um diese Zeit und diese schwierige Situation zu überstehen. Fakt ist jedoch, dass unsere Reserven trotz regelmäßiger Auffüllungen in den letzten Tagen zur Neige gehen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen verstehen, dass wir nicht über die logistischen Kapazitäten verfügen, die benötigte Menge an Erdölprodukten zu importieren. Daher werden wir die Gespräche fortsetzen, vor allem um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass NIS unabhängig von der Dauer der Transaktion zwischen MOL und den russischen Anteilseignern weiterarbeiten kann - erklärte Đedović Handanović.

Die Ministerin betont, dass nun alles in den Händen des OFAC liegt.

- Nachdem wir diese Verhandlungen unterstützt und die russische Regierung offiziell ihre Unterstützung für die Verhandlungen über den Ausstieg des russischen Kapitals aus der NIS-Beteiligung zugesagt hat, werden wir diese Gespräche mit dem OFAC begleiten. Nun liegt alles in deren Händen sagte sie und fügte hinzu, dass dies in dem Sinne gehe, dass zunächst eine neue Betriebserlaubnis für die Arbeit von Naftna industrija Srbije erteilt werde und anschließend weiterhin überwacht werde, wie diese Verhandlungen verlaufen und ob das Ergebnis im Hinblick auf die Ziele der US-Regierung zufriedenstellend sein werde.
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