Verbesserung der Energieeffizienz des VMA – Sanierung des Krankenhauses nach deutschem Vorbild für 211 Millionen Euro
Quelle: eKapija
Donnerstag, 18.12.2025.
15:36
Donnerstag, 18.12.2025.
15:36
(FotoShutterstock/Nikola_Goga)
Dies gab der serbische Verteidigungsminister Bratislav Gašić bei der Vorstellung des neuen Projekts bekannt, das im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Serbien und Deutschland finanziert wird.
Grüne Energie für Nachhaltigkeit
Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 211 Millionen Euro wird in Abstimmung mit der Deutschen Entwicklungsbank und dem Bundesministerium für Bergbau und Energie umgesetzt.
Wie er ausführte, ist das Militärkrankenhaus VMA in Belgrad eines der größten Militärkrankenhäuser der Maximalversorgung in Südosteuropa. Dort kann innerhalb von zehn Minuten ein Behandlungsteam für jegliche Art von Eingriffen unter einem Dach gebildet werden.
Er wies darauf hin, dass das Projekt „Sanierung des VMA-Krankenhauses“ in drei Phasen umgesetzt wird sowie dass die erste Phase im dritten Quartal 2026 beginnen soll.
Diese Phase umfasst die Sanierung der Gebäudestruktur, die Erneuerung des Daches im unteren Gebäudeteil mit erhöhter Wärmedämmung, die Modernisierung der Warmwasserbereitung mittels Wärmepumpen und Abwärmenutzung sowie die Erneuerung der Wasserleitungen.
Neue Ausstattung und Kühlsysteme
Gašić erklärte, dass das VMA bis zum 30. Juni des Folgejahres neue Kühlsysteme erhalten und 1.200 Betten durch neue, internationalen Standards entsprechende Krankenhausbetten ersetzt werden.
Die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Anke Konrad, betonte, dass das VMA die größte medizinische Einrichtung Serbiens und eine der größten in Europa sei und dass eines der Hauptziele dieses Projekts die Reduzierung des Gas-, Wasser- und Stromverbrauchs sei.
Konrad betonte, dass das Projekt von der Deutschen Entwicklungsbank mit 50 Millionen Euro und der EU mit 5 Millionen Euro gefördert wird.
Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines internationalen Wettbewerbsverfahrens und bietet vielfältige Vertragsmöglichkeiten zu international anerkannten Vertragsbedingungen, erklärte der Botschafter.
Konrad hob hervor, dass die Einhaltung der Standards der Deutschen Entwicklungsbank für die Beschaffung von großer Bedeutung sei, da dies die Transparenz des Projekts gewährleiste.
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