Vorbereitungen und Analysen zur Begründung der Entwicklung eines Atomprogramms in Serbien laufen
Quelle: eKapija
Dienstag, 16.12.2025.
14:50
Dienstag, 16.12.2025.
14:50
Abbildung (FotoUnsplash/Lukas Lehotsky)
- Serbien befindet sich wie andere europäische Länder im Prozess der Energiewende, in dem neue Grundlastenergiequellen notwendig sind, um die Kohleverstromung zu beenden - sagte er.
Popadić betonte, dass Serbien im vergangenen und in diesem Jahr „zahlreiche Aktivitäten zur Entwicklung strategischer Leitlinien und Dokumente im Energiebereich mit Bezug zur Kernenergie“ durchgeführt habe.
Er erklärte, Serbien habe mit der Änderung des Energiegesetzes die erste Phase der Entwicklung eines Atomprogramms für friedliche Zwecke eingeleitet.
- Wir haben das seit 1989 geltende Verbot des Baus von Kernkraftwerken aufgehoben und mit mehrjährigen Vorbereitungen und Analysen zur Begründung des Aufbaus eines Atomprogramms begonnen, in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), mit dem Ziel, eine langfristige und nachhaltige Energiesicherheit zu gewährleisten - sagte Popadić.
Er fügte hinzu, dass Absichtserklärungen mit dem französischen Energiekonzern EDF, dem südkoreanischen Unternehmen KHNP und der Russischen Föderation unterzeichnet worden seien und die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten auf einem ähnlichen Niveau liege.
- Es gibt Initiativen zur Ausweitung der Zusammenarbeit mit anderen Ländern, deren Erfahrungen für die Entscheidungsfindung in der ersten Phase hilfreich sind. In dieser Phase arbeiten wir an der Verbesserung des regulatorischen Rahmens, der Stärkung der personellen Kapazitäten, dem Wissensaustausch, der Organisation von Fortbildungen und der Information der Öffentlichkeit - sagte Popadić.
Die Nachbarländer Slowenien, Ungarn, Bulgarien und Rumänien verfügen bereits über Kernkraftwerke und planen deren Weiterentwicklung. Es sei für Serbien sinnvoll, deren Erfahrungen zu prüfen und einen öffentlichen Dialog über die Rolle der Kernenergie anzustoßen, bemerkte er.
Popadić betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in diesem Prozess zwischen den Ministerien für Wissenschaft, Finanzen und Umweltschutz, dem Vinca-Atomforschungsinstitut, der Direktion für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (SRBATOM), Universitäten und Fakultäten.
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Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
Institut za nuklearne nauke Vinča Beograd
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Radoš Popadić
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