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Serbien plant zusätzliche Kohleförderung im Kolubara-Gebiet – Erste Schritte zur Erweiterung des Feldes E, Enteignungsverfahren in Burovo eingeleitet

Quelle: eKapija Dienstag, 02.12.2025. 13:05
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(FotoShutterstock/Adam Radosavljevic)
Die serbische Regierung hat beschlossen, im öffentlichen Interesse Grundstücke und Gebäude in der Katastergemeinde Burovo zu enteignen. Die Enteignung dient der Erweiterung des östlichen Teils des Braunkohlebeckens Kolubara – des Tagebaufelds E.

Der Beschluss basiert auf Standortinformationen der Gemeinde Lazarevac und steht im Einklang mit dem Raumordnungsplan für das Abbaugebiet Kolubara-Becken.

Begünstigte der Enteignung ist die Republik Serbien, die die Flächen für den Bedarf der Elektroprivreda Srbije (EPS), Zweigstelle Kolubara, nutzt.

Zur Erinnerung: EPS hatte Mitte des Jahres ein Vergabeverfahren für die Durchführung von Erkundungsbohrungen im Rahmen der geologischen Erkundung der Kohlevorkommen in diesem Gebiet eingeleitet. Die Ausschreibung umfasste insgesamt 25 Bohrungen unterschiedlicher Tiefe (100 bis 330 Meter) mit einer Gesamtlänge von rund 5.700 Metern sowie die Installation von Piezometerstrukturen an elf bereits abgeteuften Bohrungen.

Der Auftrag wurde am 14. Oktober 2025 an die Firma Zajača Ing d.o.o. aus Loznica in Höhe von 73,4 Millionen Dinar vergeben.

I. Ž.
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