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Neue Gasverbindungen in die Region sollen jährliche Importe von 2,3 Milliarden Kubikmetern Gas ermöglichen

Quelle: eKapija Donnerstag, 06.11.2025. 12:28
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Abbildung (FotoSergey_R/shutterstock.com)Abbildung
Mit dem Bau einer Gasverbindung nach Bulgarien diversifizierte Serbien vor zwei Jahren erstmals seine Bezugsquellen für diesen Energieträger. In den kommenden zwei bis drei Jahren soll das Land auf demselben Weg mit Nordmazedonien und Rumänien verbunden werden. Dies wird jährliche Gasimporte von insgesamt 2,3 Milliarden Kubikmetern ermöglichen, erklärte die stellvertretende Ministerin für Bergbau und Energie für internationale Zusammenarbeit, europäische Integration und Projektmanagement, Jovana Joksimović, auf der ADIPEC-Konferenz in Abu Dhabi.

- Serbien arbeitet außerdem am Ausbau der Gasspeicherkapazitäten. Unser Land liegt an einem Knotenpunkt der Energierouten in der Region, und die beste Möglichkeit, diese Position zu nutzen, sind Verbindungen mit anderen Ländern in Südosteuropa. Als Land mit acht Grenzen haben wir die Chance, als Transitkorridor für die Stromübertragung zu fungieren, aber auch eine wichtige Rolle beim Gastransport in die mitteleuropäischen Länder zu spielen - so Joksimović.

Als Teilnehmerin des Panels zur Dekarbonisierung betonte Joksimović, Serbiens Engagement bestehe darin, die Energiesicherheit durch den Ausbau der Produktionskapazitäten, intensive Investitionen in die Energieinfrastruktur und die Stärkung der regionalen Vernetzung zu verbessern.

– Serbien konzentriert sich beim Ausbau seiner Stromerzeugungskapazitäten vor allem auf die Nutzung von Wasserkraft sowie Solar- und Windenergie. Das strategische Projekt des Pumpspeicherkraftwerks Bistrica mit einer Kapazität von rund 650 MW, das sich derzeit in Vorbereitung befindet, ist wichtig, um die steigende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auszugleichen. In den letzten zwei Jahren haben sich die Wind- und Solarkapazitäten um 83 % erhöht. Damit kommen wir dem strategischen Ziel des Integrierten Energie- und Klimaplans näher, bis 2030 45 % des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen - sagte Joksimović.

Sie fügte hinzu, Serbien habe als erstes Land in der Region die Voraussetzungen für einen Anschluss an den EU-Strommarkt erfüllt und erwarte, dass es auch zu den ersten Ländern gehören werde, die diesen Anschluss – gemeinsam mit Ungarn – realisieren.
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