Milićević: Lösung für NIS soll in Gesprächen mit Partnern - Russland und USA - gesucht werden
(FotoVedrana Marković)
- Man kann weder stehlen noch wegnehmen, das ist nicht verfassungsmäßig. Bis Ende des Jahres wird noch viel passieren, aber es ist wichtig, dass wir eine prinzipielle Position beibehalten und mit beiden Seiten sprechen. Die Lösung liegt in Gesprächen mit Partnern, und die USA und Russland sind Partne - sagte Milićević.
Neue Karte der Großmachtbeziehungen
Auf die Frage, was für den Minister der serbischen Regierung das größere Problem sei, Gasimporte oder das Schicksal der Raffinerie in Pančevo ab dem 1. Januar 2026, betonte Milićević, dass es kein kleineres oder größeres Problem gebe, sondern dass alles, was damit zusammenhänge, eine Herausforderung darstelle.
Er betonte, dass er die These unterstütze, dass wir eine kluge Politik verfolgt hätten.
- Was möchten Sie? Die Beschlagnahmung des von Russland gekauften Vermögens? Das ist verfassungswidrig. Präsident Aleksandar Vučić hat auch mit unseren russischen Partnern gesprochen und schlägt vor, dass Serbien das Unternehmen kauft und nach Aufhebung der Sanktionen zurückgibt. Wir werden sehen, wie Russland reagiert - sagte Milićević.
Er erklärte, das Treffen mit den ungarischen Partnern sei für ihn wichtig, da die europäische Entscheidung getroffen wurde, ab 2028 keine Importe mehr aus Russland zu erlauben.
Bedeutung der Geopolitik
Aus diesem Grund ist das Gespräch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und Vertretern von MOL wichtig.
- Präsident Vučić betonte klar, dass wir bis zum Jahresende über ausreichend Energiequellen verfügen werden. Obwohl er normalerweise nicht optimistisch ist, sehe ich eine gewisse Zuversicht, dass die heutige Herausforderung Anfang nächsten Jahres gelöst sein wird - sagte Miličić.
- Derzeit wird eine neue Weltkarte gezeichnet, und zwischen Russland, den USA und China spielt sich eines der wichtigsten geopolitischen Spiele ab- sagte er.
- Diese Länder definieren ihre Interessen und Bedürfnisse, und genau das sagte Präsident Vučić über Serbien in einer neuen Welt. Trump und Putin werden sich leicht einigen, weil sie groß sind. Große Menschen einigen sich immer leicht, und wir, die Kleinen, müssen unsere Interessen wahren. Geopolitische Entwicklungen spiegeln sich auch in Serbien wider. Alles betrifft uns, alles kommt auf uns zu. Deshalb ist es wichtig, dass wir unter diesen Umständen Energie- und Wirtschaftsstabilität haben - so Miličić.
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