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NIN: Realistischste Option für Serbien ist der Kauf eines Teils des NIS-Eigentums vom Geheimdienst, abzüglich einer Aktie

Quelle: Beta Donnerstag, 16.10.2025. 13:20
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(FotoShutterstock/Adam Radosavljevic)
Das Problem mit Naftna industrija Srbije (NIS) aufgrund der US-Sanktionen dürfte spätestens zum Jahreswechsel gelöst sein. Die realistischste Option sei, dass der serbische Staat einen Teil der 11,3 % der NIS-Beteiligung erwirbt, die sich derzeit in den Händen von Intelligence, praktisch einer Enkelin von Gazprom, befindet, schreibt die Wochenzeitung NIN unter Berufung auf ihre Ergebnisse.

Da die russischen Unternehmen Intelligence und Gazpromneft derzeit insgesamt 56,15 % (11,3 % bzw. 44,85 %) an NIS halten, würde eine solche Transaktion Serbien und Kleinaktionäre zu Mehrheitseigentümern machen.

Auch die russische Seite widersetzte sich diesem Modell in den letzten Monaten, scheint nun aber nachgegeben und dem Angebot zugestimmt zu haben – allerdings unter der Bedingung, dass Gazprom Intelligence einen Anteil behält und eine Klausel in den Kaufvertrag aufgenommen wird, die den Russen ein Vorkaufsrecht einräumt, sobald sich die Lage beruhigt und die Sanktionen gegen russische Unternehmen aufgehoben werden.

Das neue Jahr als Datum für die endgültige Lösung des Problems passe zudem zu den Öl- und Derivatevorräten Serbiens und der NIS, sodass es weder Auswirkungen auf den Betrieb der Raffinerie in Pancevo noch auf die Versorgung des Marktes mit Derivaten haben dürfte, schreibt NIN.

Eine weniger wahrscheinliche Option wäre, dass Serbien die Verwaltung der NIS im Rahmen eines Lizenzmodells übernimmt, und die unwahrscheinlichste wäre eine schnelle Einigung über den Frieden in der Ukraine.
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