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Đedović Handanović: Wir haben von russischer Seite keinen Plan oder kein Programm für NIS gehört

Quelle: Beta Sonntag, 12.10.2025. 18:14
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(FotoShutterstock/dr Igi)
Bergbau- und Energieministerin Dubravka Đedović Handanović erklärte, dass die Vertreter des Managements von Naftna industrija Srbije (NIS) auf der dringenden außerordentlichen Sitzung des Verwaltungsrats weder einen Plan noch ein Programm gehört hätten, was sie als beunruhigend einschätzte.

In einem Auftritt auf RTS erklärte sie, das Treffen sei auf Initiative serbischer Vorstandsvertreter stattgefunden, und fügte hinzu, der Vorstandsvorsitzende von Gazpromneft, Alexander Djukow, und der stellvertretende Energieminister Russlands, Pavel Sorokin, würden am Montag nach Belgrad kommen und sich mit dem serbischen Präsidenten, Alexander Vučić, treffen.

Wir haben bereits mit unseren russischen Partnern gesprochen. Ihr Plan war, das Ende des Krieges in der Ukraine abzuwarten, bis eine Einigung zwischen Russland und den USA erzielt würde, die die Sanktionen beeinflussen würde. Wir sind jedoch Zeugen, dass dies nicht geschehen ist, sondern dass Sanktionen verhängt wurden. Wir erwarten in den kommenden Tagen den Plan der russischen Partner und ihre Pläne. Wir erwarten Vorschläge und einen Plan – nicht für die nächsten Wochen, sondern für drei, vier, fünf, sechs Monate, um die Versorgungssicherheit und den Betrieb der Raffinerie in Pancevo zu gewährleisten - sagte Đedović Handanović.

Sie fügte hinzu, dass die Sanktionen gegen NIS für Dezember 2024 angekündigt und mehrfach verschoben worden seien. Bei dem Treffen habe man auch gehört, dass die Unternehmensleitung hoffe, dass Vucic „auf höherer Ebene eine Lösung finden“ werde.

- Aber er hat keinen Zauberstab. Wir wiederholen: Was ist der Plan für die Rohölversorgung, den Betrieb der Raffinerie in Pančevo für mehr als 13.000 Mitarbeiter, und dieser Plan berücksichtigt nicht den Zeitablauf? Der Plan soll nicht lauten, dass die Zeit vergeht, dass der Dezember kommt und der Plan noch nicht vorliegt, denn wir erwarten, dass Serbiens Interessen geschützt werden, dass unsere Energiesicherheit gewährleistet wird – erklärte Đedović Handanović.

Sie erklärte außerdem, Serbien wolle niemandes Eigentum verstaatlichen, es sei „skandalös“, dass Eigentum, vor allem russisches, „heute in Europa beschlagnahmt“ werde, und Serbien wolle ein sicherer Ort für Investoren sein. Auf die Frage, ob die heimischen Brennstoffvorräte bereits aufgebraucht seien, erklärte die Ministerin, sie erwarte eine neue Lieferung von 50.000 Tonnen bereits bezahlter Derivate, es seien genügend Reserven vorhanden und die Bürger müssten sich keine Sorgen machen. Die russische Seite habe jedoch am Vortag mitgeteilt, dass sie bis zum 1. November über Rohöl für die Raffinerie in Pančevo verfüge, während NIS über eigene Vorräte verfüge, die nur bis Anfang Dezember reichen würden.

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