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US-Sanktionen gegen NIS treten in Kraft

Quelle: eKapija Donnerstag, 09.10.2025. 12:31
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(FotoShutterstock/Adam Radosavljevic)
Naftna industrija Srbije (NIS) hat die Öffentlichkeit darüber informiert, dass das Unternehmen bisher keine Sonderlizenz des US-Finanzministeriums erhalten hat, die einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb ermöglicht. Das Unternehmen verfügt derzeit über ausreichende Rohölreserven für die Raffination und versorgt seine Tankstellen regelmäßig mit allen Arten von Erdölprodukten.

- Seit seiner Aufnahme in die Liste der Specially Designated Nationals (SDN) im Januar beobachtet NIS die Situation aufmerksam und unternimmt alle Anstrengungen, seinen Betrieb an die neuen Umstände anzupassen. Das Unternehmen bleibt seinen Prioritäten treu, die regelmäßige Versorgung des Inlandsmarktes mit Erdölprodukten aufrechtzuerhalten und die soziale Stabilität seiner Mitarbeiter zu gewährleisten – heißt es in der Pressemitteilung.

Sollten ausländische Zahlungskarten (Mastercard, Visa) an NIS-Tankstellen nicht mehr akzeptiert werden, können Kunden weiterhin die serbische Dina-Karte, Bargeld oder die IPS-Sofortzahlungsmethode nutzen. Kunden können weiterhin mit den Karten von Sa Nama Na Putu, Agro und Taxi bezahlen.

Zahlungen für Großhandelstransaktionen werden weiterhin in Dinar akzeptiert. Damit bleibe NIS ein zuverlässiger Partner und erfülle seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber seinen Partnern, darunter Firmenkunden und Großverbrauchern, so das Unternehmen. Die Zahlungskarten der Firmenkunden funktionieren problemlos.

Einzelhandelsdirektorin: NIS auf Sanktionen vorbereitet, ausreichende Vorräte

Das Mineralölunternehmen NIS hat sich auf die US-Sanktionen vorbereitet und ausreichende Reserven an Erdölprodukten und Rohöl gesichert. Es gibt keinen Grund für Warteschlangen an Tankstellen und Lagerbestände, erklärte NIS-Einzelhandelsdirektorin Bojana Radojević gegenüber RTS.

- Unsere Tankstellen sind optimal mit allen Arten von Erdölprodukten versorgt, sodass wir über ausreichende Reserven verfügen. Das Unternehmen hat sich auch bemüht, ausreichende Mengen an Rohöl zu sichern, was für unsere weitere Produktion äußerst wichtig ist - sagte Radojević.

Warteschlangen und Lagerbestände sind nicht nötig, da es keine Mengenbeschränkungen für Benzin gibt.

- Unsere Verkäufe laufen wie gewohnt ab. Es gibt keine Mengenbeschränkungen, daher besteht kein Grund zur Bevorratung, da die Versorgung in der kommenden Zeit regelmäßig erfolgen wird - betonte Radojević.

Trotz Inkrafttreten der Sanktionen läuft der Zahlungsverkehr weiterhin normal, und alle Karten werden derzeit akzeptiert.

- Wenn es irgendwann zu einer Änderung kommt, werden wir andere Zahlungsmethoden anbieten. Verbraucher können dann Kraftstoff und Produkte bar, mit Dina-Zahlungskarten sowie über M-Banking-Anwendungen aller Banken über die IPS-Show-Option und die Drive Go-Anwendung kaufen - sagte Radojević.

Die Tankstellen sind weiterhin voll ausgelastet, sagte Bojana Radojević, Einzelhandelsdirektorin von NIS, gegenüber RTS.

JANAF: Wir waren auf diese Entwicklung vorbereitet, das Geschäft läuft stabil, wir arbeiten an einer Lösung

JANAF reagierte auf die Nachricht über die Sanktionen gegen NIS und erklärte, dass das Unternehmen auf eine solche Entwicklung vorbereitet sei und weiterhin aktiv „in Zusammenarbeit mit der Regierung der Republik Kroatien und ihren amerikanischen Rechtsberatern“ an einer Lösung im Einklang mit dem geltenden Rechtsrahmen arbeite.

- JANAF d.d. liegt die Information vor, dass die Gesellschaft NIS a.d. nicht die erforderliche Lizenz zur Fortsetzung des Rohöltransportvertrags erhalten hat. Damit ist die Möglichkeit der weiteren Durchführung der vertraglich vereinbarten Aktivitäten ab dem 8. Oktober 2025 beendet. JANAF d.d. arbeitet weiterhin aktiv mit der Regierung der Republik Kroatien und ihren amerikanischen Rechtsberatern an einer Lösung im Einklang mit dem geltenden Rechtsrahmen - heißt es in der Mitteilung.

JANAF d.d. sei ein finanziell starkes und stabiles Unternehmen, das für alle Marktherausforderungen gerüstet sei. Stresstests und Analysen hätten die Widerstandsfähigkeit und Sicherheit des Geschäfts in allen Segmenten bestätigt.

- JANAF war auf diese Entwicklung vorbereitet, was die Stresstests der vergangenen Periode bestätigt hätten. Der Geschäftsbetrieb sei stabil und in keiner Weise gefährdet. JANAF werde die geplanten Aktivitäten zur Geschäftsdiversifizierung und Erschließung neuer Märkte fortsetzen, die die Grundlage für den bisherigen Geschäftserfolg des Unternehmens bildeten, so der Geschäftsführer - sagt das Management von JANAF d.d. unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden M.Sc. Stjepan Adanić und des Vorstandsmitglieds Vladislav Veselica.
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