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NIS reicht neuen, geänderten Antrag auf Aufschub der Sanktionen ein

Quelle: Beta Sonntag, 05.10.2025. 17:02
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(FotoShutterstock/Kodda)
Naftna industrija Srbije (NIS) hat der Regierung in Washington einen neuen, geänderten Antrag auf Aufschub der US-Sanktionen vorgelegt, berichtete RTS. NIS beantragt eine neue Lizenz, um seine Geschäftstätigkeit nach Mittwoch, dem 8. Oktober, fortsetzen zu können. Denn dann läuft der vorherige Aufschub der vollständigen Umsetzung der von den USA aufgrund der russischen Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen verhängten Sanktionen aus.

Bisher wurden die Sanktionen achtmal aufgeschoben: sechsmal um einen Monat, dann Ende September um nur vier Monate, bis zum 1. Oktober und schließlich um eine weitere Woche.

Anfang des Monats wiederholte NIS zudem seinen Antrag auf Streichung von der Sanktionsliste. Darin bot das Unternehmen angeblich den Verkauf von 11,3 Prozent seiner Aktien sowie die Verpflichtung zum Kauf einer bestimmten Menge Rohöl aus den USA an.

Am 28. September reichte NIS einen geänderten Antrag auf Streichung von der SDN-Liste (Specially Designated Nationals) ein. Dies sei ein langwieriger und komplexer Prozess. Der ursprüngliche Antrag sei bereits am 14. März dieses Jahres eingereicht worden, teilte das Ölunternehmen in einer Erklärung mit.

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