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Zusätzliche Gasmengen aus Aserbaidschan nach Serbien im Winter - Vertragsunterzeichnung für den Bau eines Gaskraftwerks in Niš angekündigt

Quelle: Beta Donnerstag, 25.09.2025. 12:11
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Abbildung (FotoShutterstock/fotokaleinar)Abbildung
Die serbische Parlamentspräsidentin Ana Brnabić erklärte in Baku, Serbien werde in den Wintermonaten zusätzliche Gasmengen aus Aserbaidschan erhalten.

– Zusätzlich zu den bereits vereinbarten Gasmengen wird Aserbaidschan auf ausdrücklichen Wunsch von Präsident Aleksandar Vučić Serbien in den Wintermonaten zusätzliche Gasmengen liefern. Dies sei für den kommenden Winter von großer Bedeutung, erklärte sie serbischen Journalisten nach Treffen mit hochrangigen Beamten in Baku.

Sie begann ihren Besuch in Aserbaidschan gestern mit der Niederlegung von Kränzen am Grab des Staatsoberhaupts Heydar Alijew in der Ehrenallee sowie am Denkmal „Ewige Flamme“ in der Märtyrergasse.

Sie traf sich mit der Präsidentin des aserbaidschanischen Parlaments Sahiba Gafarova, Premierminister Ali Asadov, Finanzminister und Ko-Vorsitzender der Zwischenstaatlichen Kommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und Aserbaidschan Sahil Babayev sowie Wirtschaftsminister Mikayil Jabbarov.

Sie alle hätten ihr bei ihren Treffen versichert, dass Serbien Priorität habe und dass sie alle Forderungen der serbischen und aserbaidschanischen Behörden erfüllen würden.

Der bereits vereinbarte Vertrag für den Bau eines Gaskraftwerks in Niš, eine gemeinsame Investition beider Länder im Wert von 600 Millionen Euro, werde auf der ersten Sitzung des Strategischen Kooperationsrates unterzeichnet, die, wie sie sagte, nach einem für die Präsidenten Serbiens und Aserbaidschans passenden Zeitpunkt stattfinden werde.

- Wie wichtig Aserbaidschan für die Energieversorgung, insbesondere in Europa, sei und wie wichtig es sein werde, zeigt die Information, dass der aserbaidschanische Ölkonzern SOCAR den italienischen Ölkonzern API für unglaubliche 3 Milliarden Euro gekauft habe - betonte sie.

- Energiesicherheit sei heute ein integraler Bestandteil der nationalen Sicherheit, und in diesem Sinne sei Aserbaidschan einer unserer wichtigsten und treuesten Freunde - sagte sie und bewertete den gestrigen Besuch als erfolgreich.

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