NavMenu

Serbien plant den Bau von zwei neuen Gaspipelines in den nächsten drei Jahren

Quelle: eKapija Donnerstag, 05.06.2025. 12:42
Kommentare
Podeli
Abbildung (FotoShutterstock/63ru78)Abbildung
Serbien plant in den nächsten drei Jahren den Bau zweier neuer Gaspipelines, die Nordmazedonien und Rumänien verbinden sollen. Mit Unterstützung der EU ermöglicht die Gasverbindung mit Nordmazedonien einen Anschluss an die Transanatolische Pipeline (TAP), die Serbien eine weitere Verbindung zum Südlichen Gaskorridor und zum LNG-Terminal in Griechenland bietet und gleichzeitig an die BRUA-Gaspipeline und Gasquellen im benachbarten Rumänien anschließt, sagte der amtierende stellvertretende Minister für Bergbau und Energie für Öl und Gas, Saša Koković, auf der Energiewoche in Baku, Aserbaidschan.

Er betonte, dass eine ausgebaute Energieinfrastruktur eine Voraussetzung für eine sichere Erdgasversorgung sei.

– Der Ausbau der Gasinfrastruktur ist für Serbien von großer Bedeutung. Ende 2023 haben wir den Bau der Gasverbindungsleitung zwischen Serbien und Bulgarien abgeschlossen und Erdgaslieferungen aus Aserbaidschan vertraglich vereinbart. Damit haben wir unsere Versorgung erstmals diversifiziert, den Gasfluss aus dem Kaspischen Meer sichergestellt und eine Anbindung an den Südlichen Gaskorridor geschaffen, eines der weltweit größten Gasprojekte des letzten Jahrzehnts - sagte Koković auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Gewährleistung der Energiesicherheit durch widerstandsfähige Infrastruktur“.

Er fügte hinzu, dass die europäischen Länder aufgrund der höheren Energiesicherheit intensiver am Ausbau ihrer Speicherkapazitäten arbeiten.

- Der Ausbau des unterirdischen Gasspeichers in Banatski Dvor ist unser strategisches Interesse. Bis Ende nächsten Jahres werden wir damit die Speicherkapazitäten im Land erweitern - sagte er.

Er wies darauf hin, dass parallel zum Bau neuer Gasrouten in Serbien auch die Diversifizierung der Rohölversorgung voranschreite.

- Bis Ende 2027 planen wir die Anbindung an Ungarn. Von dort aus werden wir zusätzlich zur bestehenden Janaf-Ölpipeline eine weitere Versorgungsroute haben, die für mehr Energiesicherheit sorgt - so Koković.

Am Rande der „Energiewoche“ sprach Koković mit Vertretern des aserbaidschanischen Energieunternehmens SOCAR über das Projekt zum Bau eines Gaskraftwerks in Niš.
Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.