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Investmentfonds verwalten in Serbien mehr als 2 Milliarden Euro - Gründung des ersten serbischen ETF erwartet

Quelle: Beta Sonntag, 14.09.2025. 11:40
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Abbildung (FotoTashatuvango/shutterstock.com)Abbildung
Ende August dieses Jahres verwalteten in Serbien tätige Investmentfonds mehr als 2 Milliarden Euro, sagte Marko Janković, Präsident der Wertpapierkommission.

Er freut sich besonders darüber, dass OGAW-Fonds, die mit dem geringsten Risiko ausgestattet sind, derzeit 1,89 Milliarden Euro verwalten, während die Branche der alternativen Investmentfonds gleichzeitig 142,7 Millionen Euro verwaltet.

In einer Sitzung des Finanzausschusses des serbischen Parlaments, auf deren Tagesordnung unter anderem die Arbeit der Kommission im Jahr 2024 stand, erklärte Janković zur aktuellen Lage des Kapitalmarkts in Serbien, dass die Zahl der Investmentfonds Ende August auf 40 und die Zahl der Verwaltungsgesellschaften auf 13 gestiegen sei. Allerdings habe die Kommission noch offene Anträge auf die Gründung neuer Investmentfonds.

Er wies außerdem darauf hin, dass sich die Lage auf dem serbischen Finanzmarkt verbessert habe. Zehn Jahre zuvor hätten Investmentfonds in Serbien zehnmal weniger Vermögen verwaltet und seien damit hinter anderen Anlageformen wie Pensionsfonds oder Versicherungen zurückgeblieben.

– Durch die Änderung des Rechtsrahmens ist es uns gelungen, eine Situation zu schaffen, in der der serbische Kapitalmarkt Investoren etwas zu bieten hat – so Janković.

Er fügte hinzu, dass sich die Gesamteinnahmen der Kommission im Jahr 2025 zum 11. September auf 158,3 Millionen Dinar und die Ausgaben auf 95,8 Millionen Dinar beliefen.

– Wir erwarten bis Ende des Jahres neue Unternehmensanleihen im Rahmen unseres Projekts mit der Weltbank. Bisher gab es eine solche Emission durch das Unternehmen Eliksir aus Šabac, und wir erwarten eine Reihe weiterer Emissionen – sagte er.

Er wies außerdem darauf hin, dass er die Schaffung des ersten serbischen ETF (Exchange Traded Fund – ein börsengehandelter Fonds) durch eine Verwaltungsgesellschaft erwarte.

– Das Interesse an dieser Art von Produkten am inländischen Kapitalmarkt sei groß – so Jankovic.

Er erklärte außerdem, dass die Kommission eine Spende an die Belgrader Börse erwäge, um ihre weitere Entwicklung als „eine der Säulen der serbischen Kapitalmarktinfrastruktur“ zu unterstützen. Jankovic kündigte außerdem an, dass alle Kapitalmarktinstitutionen in Serbien – die Belgrader Börse, die Wertpapierkommission und die Zentralverwahrstelle für Wertpapiere – bald darauf in dasselbe Gebäude neben dem Bahnhof Prokop umziehen würden.

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