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Erweiterung des Gasspeichers Banatski Dvor beginnt - Es werden 12 weitere Bohrlöcher gebaut

Quelle: RTS Dienstag, 08.04.2025. 12:39
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(Fotobibiphoto/shutterstock)
(Banatski dvor) Der seit langem angekündigte Ausbau des Gasspeichers Banatski Dvor hat begonnen. Er ist für eine sichere Versorgung unerlässlich – nicht nur aufgrund des steigenden Verbrauchs in der Industrie, sondern auch aufgrund der steigenden Anzahl angeschlossener Haushalte.

Der Speicher Banatski Dvor ist der einzige in Serbien und seine Kapazität wird nun verdoppelt. Er wird um zwölf weitere Bohrungen erweitert, und die Beschaffung der Ausrüstung ist bereits vertraglich vereinbart. Träger des Projekts sind die Anteilseigner von Banatski Dvor, Srbijagas und Gazprom.

Die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, gab im Rahmen eines technischen Mandats an, dass sich der Gesamtwert der Investition auf 145 Millionen Euro beläuft.

Die Kapazitäten werden auf bis zu 750 Millionen Kubikmeter Gas erweitert. Bisher speichern wir in den bestehenden Speichern von Banatski Dvor und haben dank Speicherstandorten in Ungarn zusätzliche Kapazitäten erschlossen. Auch dank dieser Investition werden wir die Gasreserven unseres Landes deutlich erhöhen. Das bedeutet, dass wir auf unvorhergesehene Situationen reagieren können - sagte Dubravka Đedović Handanović.

Dušan Bajatović, Direktor von Srbijagas, erklärte, die Finanzierung sei mit Unterstützung der serbischen Regierung über Srbijagas gesichert worden.

- Das wird uns zugutekommen. Die Endverbraucher werden sich nicht wesentlich mit den Tarifen belasten, daher sind wir mit dieser Vereinbarung zufrieden. Die Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. NIS wird die Bohrlöcher errichten, den Rest erledigen wir gemeinsam mit unseren russischen Kollegen, aber auch mit europäischen und amerikanischen Installateuren - so Bajatović.

Neben der sicheren Versorgung mit russischem Gas über den Balkan Stream erhält Serbien auch Gas aus Aserbaidschan.

- Wir streben natürlich eine weitere Diversifizierung unserer Gasversorgungsquellen an. Dies haben wir mit dem Abschluss der Verbindungsleitung zwischen Serbien und Bulgarien bereits erreicht. Wir werden dies mit Nordmazedonien, Rumänien und dem Projekt zur Errichtung zusätzlicher Gasspeicher fortsetzen - so Dubravka Đedović Handanović.

Ganz Europa strebt nach neuen Gasquellen. Brüssel hat angekündigt, dass die Mitgliedsstaaten bereits Ende dieses Monats mit der Befüllung der Speicher für den nächsten Winter beginnen werden. Während die Ölpreise sinken, bleiben die Gaspreise aufgrund der großen Nachfrage hoch.
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