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Ölpipeline von Ungarn nach Novi Sad kostet 129,5 Mio. EUR - Baubeginn für Ende des Jahres angekündigt, Fertigstellung bis 2027

Quelle: eKapija Dienstag, 01.04.2025. 14:51
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Abbildung (FotoShutterstock/Maksim Safaniuk)Abbildung
Die Fertigstellung des Ölpipeline-Projekts von Ungarn nach Novi Sad sei für das dritte Quartal dieses Jahres geplant, während der Bau im vierten Quartal beginnen solle, gab der serbische Präsident Aleksandar Vučić bekannt. Er fügte hinzu, dass die Pipeline voraussichtlich im ersten Quartal 2027, also vor der Expo, fertiggestellt sein wird.

Der Gesamtwert der Investition wird auf 129,5 Millionen Euro geschätzt.

- Wir hätten dann eine weitere Ölpipeline neben Janaf, größere Möglichkeiten und eine stärkere Diversifizierung bei der Beschaffung von Öl aus verschiedenen Quellen, was für Serbien unvergleichlich billiger sein könnte - sagte Vučić auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Verteidigungsminister Kristof Salai-Bobrovnicki.

Der Präsident fügte hinzu, dass Serbien für Ungarn im Energiebereich weiterhin ein zuverlässiger Partner sei und dass die beiden Länder auch weiterhin eng bei der Lieferung und dem Transport von Energieprodukten zusammenarbeiten würden.

Wir möchten Sie daran erinnern, dass die serbische Regierung das Dekret zur Festlegung des Raumplans für das Sondergebiet des Infrastrukturkorridors der Ölpipeline von der Grenze zu Ungarn nach Novi Sad verabschiedet hat, das die Voraussetzungen für den Bau dieses Energieprojekts schafft.

Die Lage der ungarischen Grenzölpipeline – Novi Sad im Verhältnis zu anderen Objekten der Ölindustrie (FotoProstorni plan područja posebne namene infrastrukturnog koridora naftovoda od granice sa Mađarskom do Novog Sada)<span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class="ryNqvb">Die Lage der ungarischen Grenzölpipeline – Novi Sad im Verhältnis zu anderen Objekten der Ölindustrie</span></span></span>

Dem Dokument zufolge umfasst der Raumplan Teile der Gebiete der Städte und Gemeinden Novi Sad, Kanjiža, Senta, Ada, Bečej und Žabalj. Dieser Plan legt die Grundlagen für die Organisation, Anordnung, Nutzung und den Schutz des Infrastrukturkorridors der Ölpipeline fest und enthält darüber hinaus detaillierte Regelungselemente, die seine direkte Umsetzung ermöglichen.

Das Pipeline-Bauprojekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Serbien und Ungarn, die durch die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding zwischen den Ministern für Bergbau und Energie Serbiens und für Auswärtige Angelegenheiten und Außenhandel Ungarns im Juni 2023 formalisiert wurde.
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